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33. Rheuma-Kongress: Psychosoziale Probleme bei Kindern u. Jugendlichen verhindern

19.08.2005 - (idw) Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

33. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) gemeinsam mit der
15. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (AgKJR)
14. bis 17. September 2005, Internationales Congress Center, Dresden

Psychosoziale Probleme bei rheumakranken Kindern und Jugendlichen verhindern

Dresden - Etwa 30.000 Kinder und Jugendliche leiden in Deutschland an einer rheumatischen Erkrankung. Etwa ein Kind von 1.000 erkrankt pro Jahr an einer akuten Arthritis. Bei 20 Prozent der Betroffenen kann die Krankheit chronisch werden und in eine so genannte "juvenile idiopathische Arthritis" (JIA) münden. Um bleibende Schäden am Skelettsystem und anderen Organen zu vermeiden und die Integration in Schule und Beruf zu fördern, benötigen diese Kinder eine langfristige kinder- und jugendrheumatologische Betreuung. "Diese Kinder und Jugendlichen müssen in spezialisierten kinder- und jugendrheumatologischen Zentren betreut werden, um eine optimale medizinische und sozialpädiatrische Versorgung zu gewährleisten. So können mögliche psychosoziale Probleme beim Übergang ins Erwachsenenalter aufgefangen werden", betont Dr. med. Gerd Ganser, Chefarzt der Abteilung für Kinder- und Jugendrheumatologie am St. Josef-Stift in Sendenhorst, im Vorfeld des Rheuma-Kongresses. Darüber hinaus muss ihnen aber auch eine normale geistige und soziale Entwicklung ermöglicht werden, um die Krankheitsfolgen im Erwachsenenalter so gering wie möglich zu halten.

"Trotz vergleichbar guten Schulabschlüssen und hoher sozialer Kompetenz der rheumakranken Jugendlichen ist leider derzeit die Arbeitslosenrate unter JIA-Patienten zwei bis vier mal höher als unter Gesunden und auch die Zahl der Arbeitsunfähigen ist deutlich erhöht", beklagt Ganser. Angesichts der vielfältigen therapeutischen Möglichkeiten und neuer Therapieprinzipien sei dies ein unverständlicher Zustand. Zumal die medizinische Prognose deutlich verbessert werden konnte. Ein Schwerpunkt des vom 14. bis 17. September in Dresden stattfindenden Rheuma-Kongresses wird deshalb auf der "Transition" liegen, dem Übergang von jungen Rheuma-Patienten ins Erwachsenenalter und den damit zusammenhängenden Entwicklungsaufgaben und Problemen.

TERMINHINWEISE

Probleme der Kinder- und Jugendrheumatologie
09:20 - 09:40 Uhr Übergangssprechstunde (Transition)
Donnerstag, 15.09.2005, Plenarsaal, Ebene 1,
Internationales Congress Center, Dresden

Kongress-Pressekonferenzen
Am 14. September und am 15. September 2005 finden die Kongress-Pressekonferenzen statt, zu denen wir Sie noch gesondert einladen.

ANTWORTFORMULAR

___Ich werde den 33. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) in Dresden persönlich besuchen.

___Bitte informieren Sie mich kontinuierlich über den Kongress und die Themen der DGRh ___per Post/___per E-Mail.

___Ich kann leider nicht teilnehmen, bitte schicken Sie mir das Informationsmaterial für die Presse.

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Kontakt für Rückfragen:

Pressestelle
Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh)
Silke Jakobi
Postfach 30 11 20
D-70451 Stuttgart
Telefon: 0711 89 31-163
Fax: 0711 89 31-566
E-Mail: info@medizinkommunikation.org
http://www.dgrh.de

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