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Einladung zur Pressekonferenz

22.08.2005 - (idw) Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Main)

Untersuchungen an Sarkophagen von Weilerswist abgeschlossen Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

FRANKFURT/KREFELD Im Sommer 2003 fanden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) bei Weilerswist nahe Euskirchen drei römerzeitliche Sarkophage. Einer davon ist aus Kalkstein und reich verziert. Die Untersuchungen der zur Zeit im Römisch-Germanischen Museum ausgestellten Sarkophage wurden dadurch erschwert, dass Grabräuber Beigaben entwendeten oder zerstörten. Dennoch erkannten die Wissenschaftler schnell die Bedeutung der Funde und dass der verwendete Kalkstein nicht aus dem Rheinland stammen konnte. Doch von wo kam der Werkstein und wie wurde der schwere Sarkophag ins Rheinland gebracht? Warum wurde ein importiertes Gestein für seine Herstellung benutzt? Welche Rückschlüsse ergeben sich für den römischen Steinhandel?
Der Geologische Dienst NRW und das Paläontologische Institut der Universität Mainz gingen diesen Fragen in Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Amt für Bodendenkmalpflege nach. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen möchten wir Ihnen vorstellen im Rahmen einer

Pressekonferenz
am Mittwoch, den 24. August 2005
um 11 Uhr
im Foyer des Römisch-Germanischen Museums, Roncalliplatz 4, 50667 Köln

Es informieren Sie:
- Dr. Renate Gerlach, Geowissenschaftlerin im Rheinischen Amt für
Bodendenkmalpflege des LVR
- Dipl.-Geol. Christoph Hartkopf-Fröder, Geologe beim Geologischen Dienst NRW
- Dr. Jeanne-Nora Andrikopoulou-Strack, Archäologin im Rheinischen Amt für
Bodendenkmalpflege des LVR

Die drei Sarkophage sind noch bis zum 28. August in der Landesausstellung 'Von Anfang an. Archäologie in Nordrhein-Westfalen' im Römisch-Germanischen Museum zu sehen.

Kontakt: Dorothea Tenckhoff-Maltry; Geologischer Dienst NRW - Landesbetrieb; Pressestelle; De-Greiff-Str. 195; 47803 Krefeld ; Tel.: 02151/ 897441; Fax: 02151/ 897541; E-Mail: tenckhoff-maltry@gd.nrw.de

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