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"...und es wird Licht"

10.12.2002 - (idw) Universität Hannover

5. Weihnachtsvorlesung an der Universität Hannover

Was Licht ist, weiß jedes Kind. Weiß es das wirklich? Und wie entsteht Licht? Woraus besteht Licht? Antworten darauf liefert die 5. Weihnachtsvorlesung an der Universität Hannover " ...und es wird Licht!". Am 20. Dezember werden die Physikdoktoranden Sascha Skorupka und Michéle Heurs jeweils um 10.15 Uhr, 13.15 Uhr und 16.15 Uhr allen interessierten Zuschauern die Geschichte des Lichts von der Fackel bis zum Laser nahe bringen. Und weil es sich bei der Weihnachtsvorlesung nicht um eine physikalische Lehrveranstaltung im üblichen Sinne handelt, werden auch dieses Mal spannende Experimente und verblüffende Effekte zu sehen sein. Die Veranstaltungen finden im Großen Physikhörsaal E 114, im Hauptgebäude der Universität Hannover, Welfengarten 1, statt. Rechtzeitiges Erscheinen ist ratsam, denn die Veranstalter rechnen mit vollem Haus und mindestens 2500 Zuschauern.

Diese in Deutschland wahrscheinlich einmalige Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Professor Karsten Danzmann wird jedoch nicht nur Lichtquellen beleuchten, sondern auch in die Welt der Farben reisen. Was ist eigentlich eine Farbe? Warum gibt es Farbtemperaturen? Und ist Weiß immer Weiß? "Wir wollen zeigen, dass Wissenschaft Spaß macht und Physik alles andere als trocken und dröge ist", betont Mitorganisator Sascha Skorupka.


Was ist eigentlich die Weihnachtsvorlesung?

Die Weihnachtsvorlesung an der Universität Hannover ist eine Sonderveranstaltung des Fachbereichs Physik und beruht auf einer Initiative von Studierenden. In dieser Form ist sie wohl einmalig in Deutschland. Die Planung, die Auswahl der Experimente, deren Aufbau und schließlich die Durchführung und Moderation, also die gesamte Organisation der Veranstaltung, liegt in studentischer Hand. Die Professoren fungieren als Schirmherren und stehen beratend zur Seite.

Der Aufwand geht meist weit über die Experimente normaler Physikvorlesungen hinaus. Vieles wird von den Studierenden in ihrer Freizeit entworfen und gebaut, wobei sie Altgeräte aus den Instituten oder schlichtweg Schrott mit verwerten. Bei komplizierteren Arbeiten unterstützen die institutseigenen Feinmechanikerwerkstätten.

Häufig kommt die Frage, warum die Studierenden so viel Engagement aufbringen und ob sie dafür Geld bekommen. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Physik macht Spaß, ist faszinierend und oft genug auch verblüffend - genau das wollen sie zeigen. Geld gibt es dafür nicht.

Obwohl die Weihnachtsvorlesung anfangs für ein Fachpublikum konzipiert wurde, richtet sie sich mittlerweile an Interessierte aller Couleur. Damit reagieren die Organisatoren auf den enormen Zuspruch von anderen Fachbereichen und außeruniversitären Gästen.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Fragen steht Ihnen die Pressestelle unter 0511/762-3650 gern zur Verfügung.
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