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Dem Rätsel kosmischer Gammablitze auf der Spur

23.08.2005 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Münchner Max-Planck-Forschern gelingt erste Hochenergie-Beobachtung eines Gammastrahlen-Ausbruchs Einen Gamma Ray Burst noch während der Explosionsphase zu beobachten ist jetzt erstmals einer internationalen Wissenschaftlergruppe um Prof. Masahiro Teshima vom Münchner Max-Planck-Institut für Physik mit MAGIC, dem weltweit größten Gammastrahlen-Teleskop auf La Palma/Spanien, gelungen. Am frühen Morgen des 13. Juli 2005 konnten die Astronomen bereits 40 Sekunden nach der Explosion und nur 20 Sekunden, nachdem der Ausbruch GRB050713a vom Satelliten SWIFT gemeldet worden war, das Teleskop auf die gemeldete Position ausrichten und den Ausbruch messen. Damit liegen zum ersten Mal gleichzeitig durchgeführte Messungen der Gamma-Emission in stark unterschiedlichen Spektralbereichen vor, nämlich von SWIFT im Röntgenlicht und von MAGIC im extrem harten Gamma-Licht (E > 175 GeV). Die Beobachtungsergebnisse wurden auf der 29. Internationalen Cosmic Ray Konferenz vorgestellt, die vom 3. bis 10. August 2005 in Puna (Indien) stattgefunden hat.
Weitere Informationen: http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2005/pressemitteilung20050823/
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