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ECLA European College of Liberal Arts Berlin beendet 6. Sommeruniversität

31.08.2005 - (idw) European College of Liberal Arts gGmbH

Studenten aus 10 Ländern nahmen am Sommerprogramm der Berliner Privatuniversität teil -
Dostojevskis "Die Brüder Karamasow" als Ausgangspunkt des interdisziplinären Curriculums - Nächste Sommeruniversität in Juli 2006 Berlin, 30. August 2005 - "Das war mein letztes", sagt Iryna Polets aus Lviv in der Ukraine und meint ihr letztes Essay, das sie im Laufe der internationalen Sommeruniversität am ECLA European College of Liberal Arts geschrieben hat. Fünf Wochen lang stand jede Woche eine schriftliche Arbeit auf dem Programm, die sie anschließend in individuellen Tutorien mit den Dozenten des College besprochen hat. "Die letzte war, glaube ich, auch meine beste" sagt Iryna und fügt hinzu: "Die Tutorien haben mir sehr geholfen, meine Fähigkeiten in der Argumentation, Ausdruck und akademischem Schreiben in englischer Sprache zu verbessern". In der Abschlußwoche folgte noch eine mündliche Präsentation und nun geht es wieder nach Hause nach Lviv (Lemberg) in die Ukraine.

Das European College of Liberal Arts hat sich in diesem Sommer für eine Gruppe von 25 Studenten aus 10 Ländern als Teilnehmer der sechsten Internationalen Sommeruniversität vom 15. Juli bis 28. August 2005 entschieden.

Das akademische Konzept der Sommeruni vereint ein ehrgeiziges interdisziplinäres Curriculum in den Geisteswissenschaften mit intensivem Austausch in kleinen Gruppen, wöchentlichen schriftlichen Arbeiten und individueller Betreuung in den Tutorien. "Das Hauptziel unseres Sommerprojektes kann in zwei Worten auf den Punkt gebracht werden", sagt Dr. Theodor Paleologu, akademischer Leiter der Sommeruniversität: "Faire penser, die Studenten zur Auseinandersetzung mit fundamentalen Fragen der menschlichen Existenz zu bewegen und ihnen die Idee von Philosophie als Lebensart näher zu bringen. Montaigne hätte noch hinzugefügt: "Philosophie als eine fröhliche Lebensart."

Dazu trägt auch die Tatsache bei, daß alle Studenten und Dozenten gemeinsam auf dem Campus wohnen und auch außerhalb der Seminarräume vieles gemeinsam unternehmen. Dadurch entsteht eine besondere Atmosphäre, in der die Grenzen zwischen dem Unterricht und Freizeit, zwischen den akademischen und gesellschaftlichen Aktivitäten oft und auf Dauer verschwimmen. So wird die Suche nach der Gerechtigkeit nicht nur am Vormittag bei der Seminarsitzung zu "Michael Kohlhaas" behandelt, sondern auch anschließend beim Mittagessen und informell zu jeder Zeit des Tages solange das Interesse und die Energie noch da sind. Eine gewisse Leidenschaft für fundamentale Fragen bringen die Teilnehmer mit. Danach wird bereits bei der Auswahl der Bewerber Ausschau gehalten.

"Das beste an dieser Sommeruni waren letztendlich die Menschen, die mitmachten: Intelligent, offen und als Gruppe sehr vielfältig und international", sagt Iryna. Das Schlußlicht war für Iryna das Berliner Wetter. "Es ist eine tolle Stadt, aber sagt eueren Bewerbern in der Zukunft, daß der Sommer hier auch naßkalt sein kann".

Nächstes Jahr findet wieder eine Sommeruni statt. Das Programm bekommt neue Inhalte, ansonsten bleiben die bewährten Zutaten bestehen. Ab Oktober geht es am ECLA zuerst mit dem Academy Year und Project Year weiter. Diese Programme dauern jeweils neun Monate und werden vom College seit 2002 angeboten.

Das ECLA verfolgt in allen seinen Programmen ein Bildungsideal, das auf breite, fundierte, interdisziplinäre Bildung statt auf spezialisiertes Fachwissen setzt. Dahinter steht unter anderem der Gedanke, daß eine solche Bildung letztlich viel nützlicher ist als schnell veraltende Spezialkenntnisse. Das College ist klein, international ausgerichtet und wählt seine Studenten in einem individuellen Verfahren sorgfältig aus. Das akademische Angebot wird um eine Vielfalt von Aktivitäten und Zusatzangeboten bereichert, vom ECLA-Chor über das Studentenmagazin "Eclactic" bis zu den ECLA Business Institutes, die das akademische Kernprogramm in den Geistes-, Literatur- und Sozialwissenschaften ergänzen.


Ansprechpartner für die Presse:
Tomaz Cebasek
Senior Assistant to the President
ECLA European College of Liberal Arts Berlin
Platanenstr. 24, 13156 Berlin
Tel.: +49 30 4373 3102
Fax: +49 30 4373 3100
Email: tc@ecla.de
Internet: http://www.ecla.de
Weitere Informationen: http://www.ecla.de
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