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RUB-Schülerpraktikum: Chemie begrüßt tausendsten Schüler

10.12.2002 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Tobias Holthaus (14) ist der tausendste Schüler, der in diesem Jahr am Schülerpraktikum in der Fakultät für Chemie teilgenommen hat. Die Herstellung und Analyse von Kalk standen am 9.12. auf dem Programm, zu Gast war die 9. Klasse der Realschule Höntrop (Bochum-Wattenscheid). Über 1.100 Schüler werden es am Ende des Jahres sein, die auf diese Weise in die Chemie hineinschnuppern: Damit konnte die Bochumer Fakultät die Teilnehmerzahl des Vorjahres mehr als verdreifachen (2001: 350 Schüler).


Tobias Holthaus
Holthaus mit seiner Chemielehrerin Helga Kowal und Hermann Ricken, Koordinator des Schülerpraktikums Chemie in der RUB Bochum, 10.12.2002
Nr. 378


Der tausendste Schüler
Beliebtes Schülerpraktikum Chemie in der RUB
Kapazitätsgrenze erreicht: Warten auf das "Schülerlabor"


Tobias Holthaus (14) ist der tausendste Schüler, der in diesem Jahr am Schülerpraktikum in der Fakultät für Chemie teilgenommen hat. Die Herstellung und Analyse von Kalk standen am 9.12. auf dem Programm, zu Gast war die 9. Klasse der Realschule Höntrop (Bochum-Wattenscheid). Über 1.100 Schüler werden es am Ende des Jahres sein, die auf diese Weise in die Chemie hineinschnuppern: Damit konnte die Bochumer Fakultät die Teilnehmerzahl des Vorjahres mehr als verdreifachen (2001: 350 Schüler). Im neuen "Schülerlabor", das gerade in der Ruhr-Uni gebaut wird, sollen in Zukunft allein in der Chemie bis zu 2.000 Schüler jährlich ein Praktikum absolvieren können.

Chemie besonders weit

Bereits mit dem bisherigen Angebot für Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 12 ist die Fakultät für Chemie spitze: "Die Chemie ist besonders weit", sagt Dr. Heike Baron, Projektleiterin des neuen Schüllerlabors, das neun Fakultäten der RUB aus Natur- und Ingenieurwissenschaften tragen. Die Praktika der Chemie umfassen ein Spektrum von eintägigen Schnupperkursen zu bestimmten Themen bis hin zu Projektwochen, in denen die Schüler eigene kleine Forschungsvorhaben realisieren. Sie richten sich an alle Schultypen. "Wir kooperieren schon länger mit der Fakultät", sagt Helga Kowal, Chemielehrerin von Tobias Holthaus, "auch durch Betriebspraktika oder Ausbildungsplätze für unsere Schüler und Abgänger haben wir häufig Kontakt.

Kapazitätsgrenze erreicht

Die Fakultät habe jedoch ihre "Kapazitätsgrenze" erreicht, sagt Hermann Ricken, Koordinator der Schülerpraktika in der Chemie. Daher wartet man jetzt, dass das Schülerlabor bald fertig gebaut sein wird. Noch vor Ostern 2003 sollen die Räume bezugfertig sein, die offizielle Eröffnung wird vor den Schulsommerferien sein: Dann gibt es auf ca. 1.100 qm u. a. ein neues Chemie-/Biologie-Labor und eins für Physik, einen 360-Grad-Projektionszylinder für virtuelle Welten und einen Seminarraum. Die Fakultäten für Bauingenieurwesen, Maschinenbau sowie für Elektrotechnik und Informationstechnik, die Fakultäten für Biologie, Chemie, Physik und Astronomie, Geowissenschaften, Mathematik und Psychologie tragen das Schülerlabor.

Weitere Informationen

Chemie-Praktikum: Hermann Ricken, Lehrstuhl für Organische Chemie II, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-22276, Fax: 0234/32-14432, E-Mail: hermann.ricken@ruhr-uni-bochum.de, Internet : http://www.chemie-praktikum.de

Schülerlabor: Dr. Heike Baron, Projektleitung, Tel. 0234/32-26634, Fax: 0234/32-14174,
E-Mail: heike.baron@ruhr-uni-bochum.de, Internet: http://www.ruhr-uni-bochum.de/schuelerlabor/
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