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Pressekonferenz anläßlich der 2. ADHS-Tagung des Uniklinikums Saarbrücken

12.09.2005 - (idw) Universität des Saarlandes

Einladung zur Pressekonferenz

am Freitag, 16. September 2005, 13.30 Uhr,
im Schloss Saarbrücken

Anlässlich der 2. ADHS-Tagung in Saarbrücken zum Thema Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung laden Professor Dr. Michael Rösler, Institut für Gerichtliche Psychologie und Psychiatrie, und Professor Dr. Alexander von Gontard, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am UKS, zu einer Pressekonferenz ein.

Vertreter der Medien, die an der Pressekonferenz bzw. auch an den Vorträgen der Tagung teilnehmen möchten, werden gebeten, sich vorab im Tagungssekretariat unter Tel. (06841) 16-26353 anzumelden. Der Zappelphillip und Hans-Guck-in-die-Luft aus dem Struwwelpeter sind wohl die bekanntesten Beispiele für aufmerksamkeitsgestörte und hyperaktive Kinder. Die in Fachkreisen auch als Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bekannte Krankheit ist die häufigste psychische Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen, die zwei Drittel der Betroffenen auch noch im Erwachsenenalter Probleme bereitet.

Die Krankheit kann unterschiedliche Formen annehmen. Die Betroffenen sind extrem unruhig und nervös und können sich nur schwer konzentrieren. Eltern und Lehrer sind häufig mit der besonderen Situation hyperaktiver Kinder überfordert - in der Schule treten oft Lernschwierigkeiten auf und im späteren Leben massive soziale Probleme. Bei betroffenen Kindern wird die Erkrankung zudem oftmals von anderen psychischen Problemen begleitet, wodurch sich diagnostische Probleme ergeben können (Differentialdiagonose). Bei erwachsenen Patienten stehen oftmals zusätzliche psychiatrische Störungen im Vordergrund und erschweren die Diagnosestellung (Komorbidität).

Vom 16. bis 17. September findet daher im Saarbrücker Schloss eine ADHS-Tagung statt, die sich mit Komorbidität und Differentialdiagnostik der ADHS bei Kindern und Erwachsenen befasst. Wissenschaftler aus ganz Deutschland wollen auf Einladung von Prof. Michael Rösler, Prof. Peter Falkai und Prof. Alexander von Gontard vom Universitätsklinikum des Saarlandes dabei auch Fragen der therapeutischen Konsequenzen nachgehen.

Die Veranstaltung wird vom Neurozentrum der Universität des Saarlandes organisiert. Unterstützt wird sie von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychotherapie und Psychotherapie (DGKJPP), der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), dem Bundesverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) und dem Bundesverband Deutscher Psychiater (BVDP). Die Tagung wendet sich an alle Berufsgruppen, die mit hyperaktiven Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen arbeiten sowie an alle Interessierten, die sich im Umfeld dieser Patientengruppe engagieren.

Auf dem Programm stehen u.a. folgende Themen:

· Neurobiologische Grundlagen und Konzepte
· ADHS und Angsterkrankungen, Ausscheidungsstörungen, Autismus, Borderline Persönlichkeitsstörung, depressive Störungen, geistige Behinderung, Restless Legs, Sozialisationsstörungen, Suchterkrankungen und Ticstörungen
· Psycho- und Pharmakotherapie bei ADHS und komorbiden Störungen in den verschiedenen Lebensabschnitten


Weitere Informationen zur ADHS-Tagung finden Sie im Internet unter:
http://www.adhs-online.net

Sie haben noch Fragen? Dann wenden Sie sich an:
Prof. Dr. med. Wolfgang Retz (Forensische Psychologie und Psychiatrie)
Dr. Christine Freitag (Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie)
Tel.: (06841) 16-26350 oder 16-24388
E-mail: wolfgang.retz@uniklinik-saarland.de
christine.freitag@uniklinikum-saarland.de
Universitätsklinikum des Saarlandes
66421 Homburg.

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