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Stuttgarter e-Learning-Konzept erfolgreich: Zweiter Preis für Uni Stuttgart beim MedidaPrix

16.09.2005 - (idw) Universität Stuttgart

Das e-Learning-Konzept der Universität Stuttgart "Campus-online education: Neue Medien und Medienkompetenz für die gesamte Universität" ist am 15. September 2005 beim Finale des MedidaPrix in Rostock mit einem zweiten Preis ausgezeichnet worden. Die Uni Stuttgart teilt sich den zweiten Preis in der Kategorie "Hochschulentwicklung mit digitalen Medien" mit der Universität Salzburg, die für ihre Initiative "Flexibles Lernen" ausgezeichnet wurde. Beide Universitäten erhalten jeweils 25.000 Euro für ihre weitere Medienentwicklung. Der mit 50.000 Euro dotierte erste Preis in der Kategorie "Digitale Medien in der Hochschullehre" ging an die Universität Tübingen für ihr Projekt "Prometheus".

Insgesamt hatten sich 121 Projekte aus dem e-Learning-Bereich an Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz um den diesjährigen MedidaPrix beworben. Zehn Projekte hatten den Einzug ins Finale geschafft. Der mit insgesamt 100.000 Euro dotierte, mediendidaktische Hochschulpreis der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V. ist der höchstdotierte Medienpreis. Er wird - finanziert durch die Bildungsministerien Deutschlands, Österreichs und der Schweiz - jährlich auf der Basis einer Juryentscheidung für die weitere Projektentwicklung vergeben.

Die Universität Stuttgart entwickelte schon 2001 ein Konzept, mit dem sie den Einsatz neuer Medien in der ganzen Breite universitärer Lehre förderte. In den Programmen "100-online" und "self-study online" verwirklichten 350 Lehrende der Universität bis heute über 400 Einzelprojekte. Die Einsatzszenarien sind so vielfältig wie die Fächer der Universität. Ingenieurinnen und Ingenieure bereiten sich virtuell auf Praktika vor, Architekturstudierende erleben in Planspielen den Entstehungs- und Bewilligungsprozess großer Bauprojekte, in der Mathematik erstellen Studierende genauso wie die Dozenten Rechenprogramme für eine Online-Datenbank, Anglisten erleben virtuelle Seminare mit australischen Kommilitonen, Vorlesungsaufzeichnungen ermöglichen ein Studium jenseits der Vorlesungszeiten und Selbstlerneinheiten mit Selbsttests geben sofortige Rückmeldung über den individuellen Leistungsstand.
Die Resonanz der Lehrenden auf die beiden Programme "100-online" und "self-study online" war außerordentlich positiv. Über 100 der 140 Institute beteiligten sich. Mit diesen Programmen hat die Universität Stuttgart bei der Förderung moderner Technologien in der Hochschullehre Maßstäbe gesetzt. So verwundert es nicht, dass das Stuttgarter Erfolgsmodell jetzt von anderen Universitäten nachgeahmt wird.

Nachdem die multimedialen Angebote im Lehralltag zu einer Selbstverständlichkeit geworden sind, wird die Universität nun mit weiteren Programmen die Systematisierung des e-Learning Angebots in den Studiengängen in Angriff nehmen und mit der Einführung eines e-Labels neue Qualitätsmaßstäbe setzen.

Weitere Informationen bei Barbara Burr im Rechenzentrum der Universität Stuttgart: info@self-study.uni-stuttgart.de
Weitere Informationen: http://www.uni-stuttgart.de/online/elearning/ http://www.medidaprix.de/mdd_2005/index.htm
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