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Einsteinjahr 2005: Heute eröffnet Jakob Mattner-Ausstellung

21.09.2005 - (idw) Einsteinjahr 2005

Ausstellungseröffnung im Einsteinjahr 2005: Die Berlinische Galerie zeigt "Der Blick in die Sonne" - Jakob Mattner stellt Arbeiten aus seiner Begegnung mit Astrophysikern vor

Berlin, 21.09.05. Zwei Jahre arbeitete der Künstler Jakob Mattner mit
Astrophysikern des Einsteinturms in Potsdam zusammen. Die Ergebnisse
des kreativen Austauschs zwischen Kunst und Wissenschaft zeigt die Ausstellung "Der Blick in die Sonne. Jakob Mattner und Sonnenforscher des Einsteinturms", die heute in der Berlinischen Galerie eröffnet wird. Die Ausstellung dokumentiert den produktiven Austausch Jakob Mattners mit den Astrophysikern des Einsteinturms. Prof. Jörn Merkert, Direktor der Berlinischen Galerie, eröffnet die Sonderausstellung heute Abend um 19.00 Uhr gemeinsam mit dem Künstler Jakob Mattner, der Stellvertretenden Direktorin Dr. Ursula Prinz, dem Leiter des Büros Einsteinjahr 2005, Dr. Gerd Weiberg und dem Leiter des Büros Kunst Museum Architektur, Dr. Carl Haenlein. Die Aus-stellung zeigt Gouachen, Zeichnungen und Lichtskulpturen des Künstlers neben historischen Zeichnungen und originalen Photoplatten der Astrophysiker. Beide Disziplinen - die Kunst und die Wissenschaft - beschäftigen sich mit dem Ge-genstand "Sonne". Die verborgene Theorie des Sehens, die sich in jedem Werk Jakob Mattners offenbart, trifft sich hier mit der naturwissenschaftlichen Mechanik der indirekten Wahrnehmung. Erstmals werden die Astronomen-Nachlässe aus dem Einsteinturmarchiv und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gezeigt.

Jakob Mattner hat sich in seiner Kunst nie direkt der Quelle des Lichts, der Sonne, zugewandt. Seine Arbeiten sind indirekt und reflektierend. Er benutzt künstliche Lichtquellen und Spiegel, um Wirkungen zu erzeugen, die immaterielle Gebilde erschaffen. So wie Tag und Nacht von der Sonne abhängen, wird
Mattners Kunst durch die von ihm eingesetzte elektrische Lichtquelle beherrscht. Das Ergebnis ist ein Gleichnis des kosmischen Vorgangs. Den Künstler interessieren vor allem die Ränder und Randzonen des Lichtes. Licht kann nicht ohne den Kontrast der Dunkelheit dargestellt werden. In der Astronomie wird die Bedeutung der Dunkelheit anhand von Begriffen wie "Dunkle Energie" oder "Schwarze Löcher" deutlich. Die Bildtitel bei Jakob Mattner "Schwarzlicht", "Blick in die Sonne mit Kernschatten" und "Nachtlicht" zeigen diese Nähe auf. Mit seinem neuen Werk eröffnet Jakob Mattner den Blick auf ästhetische Qualitäten der wissenschaftlichen Arbeiten der Astrophysiker.

Träger der Ausstellung ist die Werkbundakademie Darmstadt, auf deren Initiative die Kooperation von Jakob Mattner mit dem Sonnenobservatorium Einsteinturm Potsdam zurückgeht. Gefördert wurde das Ausstellungsprojekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Kulturstiftung des Bundes und das Museum Wiesbaden. Vom 22. September bis 6. November 2005 wird die Ausstellung in der Berlinischen Galerie gezeigt.

Ausstellungsort: Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin

Öffnungszeiten: 22. September bis 6. November 2005, Montag bis Samstag, 12.00 bis 20.00 Uhr, Sonntag, 10.00 bis 18.00 Uhr; Eintritt: 22. bis 29. September 2005 5 ¤, ermäßigt 3 ¤; 30. September bis 6. November 8 ¤, ermäßigt 5 ¤.

Lesungen ergänzen die Ausstellung. Bekannte Schauspieler präsentieren
"Texte zur Sonne" jeweils sonntags um 11.00 Uhr. Es lesen Ulrich Matthes und
Walter Schmidinger (25.09.), Martin Wuttke (16.10.), Eva Mattes (23.10.),
Margaritha Broich und Angela Winkler (30.10.).

Der umfangreiche Begleitkatalog "Jakob Mattner. Der Blicke in die Sonne", herausgegeben von Anna Maigler und Volker Rattemeyer, dokumentiert das Kunstprojekt mit einer Sammlung von Essays und zahlreichen bislang unbekannten Abbildungen. Der Katalog kostet 15 ¤.

Nächste Stationen der Ausstellung: Museum Wiesbaden (04.12.2005-26.03.2006) und Neues Museum Weserburg Bremen (05.05.-02.07.2006).

Informationen zu Jakob Mattner und den Exponaten der Ausstellung erhalten Sie bei der Kuratorin Anna Maigler, Telefon: 030 / 30 11 23 70, Fax: 030 / 30 11 23 71, E-Mail: anna@maiglerberlin.de oder unter http://www.berlinischegalerie.de.

Mehr Informationen zum Einsteinjahr erhalten Sie unter http://www.einsteinjahr.de oder wenden Sie sich bitte an:

Agentur Einsteinjahr 2005
Susanne Kumar-Sinner
Neue Schönhauser Straße 3-5
10178 Berlin
Tel.: 030 / 590 04 33 - 11
Fax: 030 / 590 04 33 - 51
E-Mail: kumar@einsteinjahr.de

http://www.einsteinjahr.de

Ulrich Weigand
Neue Schönhauser Straße 3-5
10178 Berlin
Tel.: 030 / 590 04 33 - 55
Fax: 030 / 590 04 33 - 51
E-Mail: weigand@einsteinjahr.de
http://www.einsteinjahr.de
Weitere Informationen: http://www.berlinischegalerie.de - Die Berlinische Galerie http://www.einsteinjahr.de - Das Internetportal zum Einsteinjahr 2005
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