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Fünf Anträge zur Exzellenzinitiative

26.09.2005 - (idw) Universität Dortmund

Mit fünf Bewerbungen, zwei eigenen und drei gemeinsam mit anderen Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen, beteiligt sich die Universität Dortmund an der Exzellenzinitiative zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen. Für zwei Graduiertenschulen und drei Exzellenzcluster beantragt die Universität eine finanzielle Förderung, für die der Bund insgesamt 1.900 Millionen Euro für die Jahre 2006 bis 2011 bereitgestellt hat. Das Programm zielt darauf ab, gleichzeitig Spitzenforschung und die Anhebung der Qualität des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Deutschland in der Breite zu fördern. Exzellenzcluster

Der Antrag für das Cluster "Interagierende Systeme in Produktionstechnik und Logistik" (Interacting Systems in Production and Logistics - A Synergetic Approach) wurde von der Fakultät Maschinenbau unter Beteiligung verschiedener Professorinnen und Professoren aus den Bereichen Mathematik, Statistik, Informatik und Systemdynamik erarbeitet. Zielsetzung des Clusters ist es, wissenschaftlich fundierte Methoden zur Bestimmung und Vorhersage der Rückkopplungen und Wechselwirkungen in technischen, logistischen und organisatorischen Prozessen und damit zur Beherrschung der Komplexität in produktionstechnischen Systemen zu entwickeln.

Das Cluster "BioEnergy" soll gemeinsam mit den Universitäten Duisburg-Essen und Bochum sowie dem Fraunhofer-Institut Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT realisiert werden. Unter der Federführung der Universität Duisburg-Essen sollen neue Prozesse der Energieerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen entwickelt werden.

Mit dem "Department of Sensory Life Science" soll in Kooperation mit der Ruhr-Universität und dem Dortmunder Max Planck Institut für molekulare Physiologie die Forschung im Bereich der Biowissenschaften verstärkt und gebündelt werden. In dem Department sollen molekular orientierte Proteinforscher und systemorientierte Physiologen zusammengeführt werden, um auf verschiedenen Untersuchungsebenen die Aufnahme und Verarbeitung von externen Sinnesreizen und von endogenen Signalstoffen in lebenden Zellen zu verstehen und zu beeinflussen.

Graduiertenschulen

Im Bereich Physik und Chemie stellt die Universität einen Antrag für die Graduiertenschule "Struktur der Materie auf unterschiedlichen Längenskalen" (Structure of Matter on Different Length Scales). Ziel der Graduiertenschule ist es, die Doktorandenausbildung in den Fachbereichen Physik und Chemie zu bündeln. Durch ein einheitliches Auswahlverfahren, ein Lehrprogramm auf höchstem Niveau und Auslandsaufenthalte soll die Qualität der Doktorarbeiten erhöht werden. Daneben werden die Doktorandinnen und Doktoranden durch "soft-skill"-Kurse auf ihre spätere Berufstätigkeit vorbereitet.

Daneben bewirbt sich die Dortmunder Universität gemeinsam mit der Universität Bielefeld um eine Graduiertenschule in der Bildungsforschung. Das empirisch ausgerichtete Studien- und Forschungsprogramm der "Graduate School of Education and Capabilities" soll sich mit den Entfaltungs- und Teilhabemöglichkeiten, dem Kompetenzerwerb und den Lebenschancen von Kindern und Jugendlichen und deren Fähigkeiten zur Gestaltung ihrer Bildungsverläufe beschäftigen. Auch hier steht die Verbesserung der Ausbildung der Doktorandinnen und Doktoranden im Mittelpunkt.

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