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FH Bochum präsentiert sich auf der Intergeo mit pfiffigen Ideen

06.10.2005 - (idw) Fachhochschule Bochum

650 Firmen aus 29 Ländern stellen 800 Produkte vor und die Geoinformatiker und Vermessungstechniker der Fachhochschule Bochum sind mit von der Partie: Auf der diesjährigen Intergeo, der Kongressmesse für Geodäsie, Geoinformationen und Landmanagement, die noch bis Donnerstag, 6.10.2005, in den Düsseldorfer Messehallen läuft, haben die Bochumer gemeinsam mit weiteren Hochschulen aus NRW und Niedersachsen einen Gemeinschaftstand aufgebaut. Das Motto lautet: "Innovationen durch Forschung - Chancen durch Qualifizierung". 15 000 Besucher werden erwartet und sicherlich werden viele von ihnen auch den Bochumer Stand in Halle 3 E.3120 aufsuchen. Zu den Highlights "vor Ort" zählen gleich mehrere Projekte die von Professoren und Studierenden der FH Bochum präsentiert werden: Da gibt es z.B. das sogenanntes SMMS = Slow Motion Measurement System. Mit dieser Messtechnik ist eine zielgenaue Lagekontrolle von besonders gefährdeten Gebieten möglich. So wird z.B. die Lingese-Talsperre im Bergischen Land seit 6 Jahren jeden Tag rund um die Uhr überwacht, um mögliche Bewegungen bis in den mm-Bereich zu erkennen und automatisch zu melden. Ferner lässt sich diese GPS-Meßtechnik auch für die Überwachung von Hangrutschungen, wie z.B. im Gebirge, einsetzen. Die Bochumer Vermessungstechniker präsentieren interessante Messergebnisse und geben einen Einblick in das Meßsystem.
Studienprojekte und Diplomarbeiten zeigen die Geoinformatiker der FH Bochum: Für Bauinteressenten, die geothermische Beheizung einsetzen wollen, gibt es ein Informationssystem, in dem für verschiedene baurechtliche Nutzungen die vorhandenen geothermischen Potentiale nach Bohrtiefen abfragbar sind. Oder: Im Rahmen eines Studienprojektes wurden im Nationalpark Eifel in schwer zugänglichen Waldgebieten alte Bäume vermessungstechnisch erfasst und die Ergebnisse ausgewertet. Besonders interessant: Durch speziell neu entwickelte Datenträger kann die Planung und Verwaltung des Kölner Rosemontagzuges vereinfacht werden. Die einzelnen Positionen wie Tribünen, Freiflächen des Zugweges usw. können genau lokalisiert werden.

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