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Acht weitere Stellen vom Freistaat: Augsburger Physikschwerpunkt EKM auf Dauer gesichert

12.10.2005 - (idw) Universität Augsburg

Rektor Bottke: "In schwierigsten Zeiten eine außergewöhnliche Anerkennung unserer Profilierungsanstrengungen"
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Als "eine hochwichtige Entscheidung, die die Leistungen unserer Universität anerkennt", hat Rektor Prof. Dr. Wilfried Bottke die Bereitschaft der Bayerischen Staatsregierung genannt, acht weitere anschubfinanzierte Stellen des Augsburger Physik-Schwerpunktes "Elektronische Korrelationen und Magnetismus" in den Staatshaushalt zu übernehmen. "Damit ist der Fortbestand eines unserer zentralen Exzellenzbereiche über die demnächst auslaufende10-jährige Projektfinanzierzung hinaus dauerhaft gesichert." Acht Stellen mit einem jährlichen Finanzvolumen von ca. 0,6 Mio. Euro dauerhaft in den Staatshaushalt aufzunehmen, sei unter den Prämissen einer auf Haushaltsausgleich zentrierten Politik ein "gewaltiger Kraftakt des Wissenschaftsministeriums", so Bottke. " Allen, die daran mitgewirkt haben, sind wir dankbar, allen voran Wissenschaftsminister Dr. Goppel, der unsere Argumente zugunsten der dauerhaften Absicherung des EKM geteilt hat."

VOM BUND MIT 25 MIO. EURO AUF 10 JAHRE ANSCHUBFINANZIERT

Der Schwerpunkt "Elektronische Korrelationen und Magnetismus" wurde Mitte der 1990er Jahre am Institut für Physik der Universität Augsburg errichtet. Materielle Grundlage waren von der Universität Augsburg eingeworbene Projektmittel des Bundes in Höhe von ca. 25 Mio. Euro, die zum einen in Sachinvestitionen flossen; zum anderen waren diese Mittel einer auf zehn Jahre befristeten Anschubfinanzierung von 34 Stellen an zwei neuen Experimentalphysik-Lehrstühlen (Prof. Dr. Alois Loidl und Prof. Dr. Jochen Mannhart) gewidmet. Der Freistaat Bayern steuerte zu diesem Projekt u. a. einen dritten, theoretisch ausgerichteten EKM-Lehrstuhl (Prof. Dr. Dieter Vollhardt) bei.

ZUKUNFTSWEISEND, AMBITIONIERT UND ÄUSSERST FÖRDERWÜRDIG

Im Frühjahr 2004 wurde von einer im Auftrag des Wissenschaftsministeriums arbeitenden internationalen Gutachtergruppe dem Freistaat die Übernahme des EKM vorbehaltlos empfohlen: Der Leistungsnachweis des EKM sei ausgezeichnet, die bearbeiteten Themen und Projekte seien zukunftsweisend, ambitioniert und äußerst förderwürdig, international sei das EKM auf höchstem Niveau angesiedelt, in Deutschland sei es einzigartig.

TRAGFÄHIGE GRUNDLAGE FÜR UNEINGESCHRÄNKTE FORTSETZUNG EXZELLENTER FORSCHUNG

"Mit den nun insgesamt zur Verfügung stehenden 23 Stellen ist der Fortbestand des Bereiches 'Elektronische Korrelationen und Magnetismus' definitiv gesichert", erklärt der EKM-Physiker Prof. Dr. Alois Loidl, der seit zwei Jahren Prorektor der Universität Augsburg und für das Ressort Hochschulplanung zuständig ist. Die langfristig angelegte, vorausschauende und solidarische Strukturpolitik, die die Universitätsleitung vor gut fünf Jahren in die Wege geleitet habe, werde es ggf. ermöglichen, verbleibende Lücken zu überbrücken. "Unsere kontinuierlich wachsenden Drittmitteleinnahmen machen mich zudem zuversichtlich, dass wir unsere personelle Basis zu einem Großteil auch aus eigener Kraft konsolidieren und weiterentwickeln können. Am EKM". so Loidl, "sehen wir dies um so mehr als unsere Pflicht, als uns der Freistaat nun wesentlich engagierter unter die Arme greift, als es die in den letzten Jahren rapide geschrumpften finanziellen Spielräume zuzulassen schienen."

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KONTAKT UND WEITERE INFORMATIONEN:
Prorektor Prof. Dr. Alois Loidl, Telefon 0821/598-3600, alois.loidl@physik.uni-augsburg.de
Weitere Informationen: http://www.physik.uni-augsburg.de/ekm/ekm.shtml
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