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Amtseinfürung von Kanzler Dr. Nolden

12.10.2005 - (idw) Universität Leipzig

Der Kanzler der Universität Leipzig, Dr. Frank Nolden, wurde am Mittwoch in einer festlichen Veranstaltung im Alten Rathaus offiziell in sein Amt eingeführt, nachdem er bereits seit dem 1. Juli diese Aufgabe wahrnimmt. In einem zweiten Teil der Veranstaltung wurde dem früheren Kanzler Dr. Peter Gutjahr-Löser die Caspar-Borner Medaille verliehen. Erschienen waren zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens, darunter Leipzigs Oberbürgermeister Tiefensee und Landtagsabgeordnete, Kanzlerkollegen sächsischer und weiterer Hoher Schulen sowie viele Mitglieder der Alma mater Lipsiensis selbst. Am Schluss seiner Eröffnungsrede, in der ein historischer Bogen vom ersten Kanzler der Universität, Nikolaus Lubich, dem ein wesentlicher Anteil an der Universitätsgründung zukommt, bis in die Gegenwart, die ebenfalls eine gewaltige Fülle an Aufgaben und Verantwortung für den Kanzler bereit hält, geschlagen wurde, wünschte Rektor Prof. Dr. Franz Häuser dem neuen Mitglied des Rektoratskollegiums und Leiter der Universitätsverwaltung viel Erfolg und das notwendige Quäntchen Glück in seinem neuen Amt.
Die Festrede von Prof. Dr. Dr. Klaus Anderbrügge, früherer Kanzler in Dortmund und Münster, knüpfte an die Ausführungen des Rektors an und wandte sich speziell den "Leitungsstrukturen in Hochschulen und der Rolle des Kanzlers" zu, was zu dem doppelten Fazit führte, dass die Universität Leipzig mit ihren relativ schlanken Leitungsstrukturen im Allgemeinen und mit diesem neuen Kanzler im Speziellen für die Zukunft gut gerüstet sei.

Der also Angesprochene hat in einem ersten Statement einen Blick in diese Zukunft geworfen, die der Universität entscheidende Veränderungen abverlangen werde. Als eine der künftigen Strategien, mit denen auf diese Veränderungen zu reagieren sei, nannte er unter regionalem Gesichtspunkt die engere Abstimmung mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen, institutionalisiert vielleicht in einem "Leipziger Forschungsrat", wie er in dem jüngst vom Senat verabschiedeten Zukunftskonzept im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder angestrebt wird.
Dr. Frank Nolden (42) wurde in Heide (Schleswig-Holstein) geboren, studierte in Kiel Betriebswirtschaft und Rechtswissenschaft und war hier von 1993 bis 1996 Dezernent für Studentische und Studienangelegenheiten. Anschließend wirkte er bis 2001 als Sachgebietsleiter in der Steuerverwaltung der Stadt Hamburg, ehe er ein Jahr als Ständiger Vertreter des Kanzlers der Universität zu Köln arbeitete. Darauf folgte bis 2005 die Tätigkeit eines Administrativen Geschäftsführers des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle.
In einem zweiten Teil der Veranstaltung nahm der Vorgänger im Kanzleramt, Dr. Peter Gutjahr-Löser, aus der Hand von Rektor Häuser die Caspar-Borner-Medaille der Universität Leipzig entgegen, die ihm zuvor auf Senatsbeschluss für seine Verdienste um die Erneuerung der Universität nach der politischen Wende verliehen worden war. Die Laudatio hatte Altmagnifizenz Weiss, der durch Krankheit seine Teilnahme hatte absagen müssen, in die Form eines Briefes gekleidet, die eine sehr persönliche und warmherzige Würdigung ermöglichte. Dazu gehörte die Anerkennung für den "Geniestreich", innerhalb kurzer Zeit eine neue und überdies zuverlässig und geräuschlos arbeitende Verwaltung mit erfahrenen Wissenschaftlern aus dem Mittelbau aufgebaut zu haben, ebenso wie der dankbare Verweis auf unorthodoxe Lösungen etwa beim Neubau des Juridicums oder der Rettung der Moritzbastei.



Weitere Informationen:
Volker Schulte
Telefon: 0341 97-35021
E-Mail: schulte@uni-leipzig.de
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