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"Osteoporose bleibt zu oft unerkannt"

13.10.2005 - (idw) Medizinische Hochschule Hannover

MHH informiert über Therapiemöglichkeiten bei Knochenschwund Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, ist eine der größten Volkskrankheiten unserer Zeit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt die Osteoporose sogar zu den zehn bedeutendsten Erkrankungen weltweit. Innerhalb der Europäischen Union erleidet alle 30 Sekunden ein Mensch einen osteoporosebedingten Knochenbruch. Die schleichende Abnahme der Körpergröße ist eine der auffälligsten Folgen der Krankheit, verursacht vor allem durch eine Deformation der Wirbelsäule. "Rund 2,5 Millionen Menschen in Deutschland leben mit osteoporosebedingten Wirbelkörper-Deformationen. Nahezu die Hälfte der Betroffenen leidet in der Folge unter einem chronischen Schmerzsyndrom", sagt Professor Dr. Christian Krettek, Direktor der Unfallchirurgischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). "Zu oft bleibt die Osteoporose unerkannt und unbehandelt.". Aus diesem Grund lädt die MHH-Unfallchirurgie Patientinnen, Patienten und Interessierte zum fünften Mal zu einer Informationsveranstaltung ein.

Das Patienten-Forum zum Thema "Osteoporose und Wirbelkörperbrüche" findet statt

- am Mittwoch, 26. Oktober 2005,

- von 17 Uhr bis 19 Uhr

- im Hörsaal F der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), Klinisches Lehrgebäude (J 1), Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Programm: Professor Dr. Georg Brabant, Abteilung Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie referiert über die aktuelle medikamentöse Behandlung der Krankheit. Ebenfalls aus dieser Abteilung berichtet anschließend Dr. Andrea Schneider über die Ernährungsaspekte bei Osteoporose. Über chirurgische Behandlungsoptionen informiert Professor Dr. Leonard Bastian aus der Unfallchirurgie. Sein Kollege Dr. Christian W. Müller stellt danach Fallbeispiele der Kyphoplastik dar. Abschließend klärt Professor Dr. Christoph Gutenbrunner, Abteilung Physikalische Medizin und Rehabilitation, über Krankengymnastik und Rehabilitation auf.

Weitere Informationen für Journalisten geben gern Professor Dr. Leonard Bastian und Dr. Christian Müller, beide MHH-Unfallchirurgie, Telefon: (0511) 532-2026, E-Mail: bastian.leonard@mh-hannover.de und mueller.christian@mh-hannover.de

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