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Junge russische Naturwissenschaftler und Ingenieure beginnen ihren Stipendienaufenthalt in Bonn

13.10.2005 - (idw) Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

Seminar der Stipendiaten des Michail-Lomonosov-Programms vom 21. - 22.10.2005 Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) empfängt im Oktober 2005 erstmals alle 62 Stipendiaten des gemeinsam vom DAAD und Russland finanzierten Stipendienprogramms "Michail Lomonosov" zu einem Einführungsseminar in Bonn. Das Programm "Michail Lomonosov" ist ein Matching-Funds-Programm beider Seiten für junge russische Naturwissenschaftler und Ingenieure. Programme dieser Art zwischen dem DAAD und russischen Ministerien sollen weiter ausgebaut werden: die neuen Programme "Nikolai Vavilov" für Agrarwissenschaftler und "Immanuel Kant" für Geistes-, Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaftler sind derzeit in Vorbereitung.
Vom 21.-22. Oktober 2005 lädt der DAAD die 62 diesjährigen Stipendiaten des Michail-Lomonosov-Programms - Doktoranden und junge Dozenten der Natur- und Ingenieurwissenschaften aus Russland - erstmals gleich nach Stipendienantritt zu einem Einführungsseminar ins Gustav-Stresemann-Institut (Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn) nach Bonn ein. Die jungen Russen vertreten 33 russische Hochschulen aus allen Landesteilen und werden an verschiedenen deutschen Universitäten drei- bis sechsmonatige Forschungsaufenthalte absolvieren. Die gemeinsamen Stipendiaten des russischen Ministeriums für Bildung und Wissenschaft und des DAAD wurden durch eine Kommission aus renommierten deutschen und russischen Wissenschaftlern in Moskau ausgewählt.
Das Seminar wird durch Grußworte von DAAD-Generalsekretär Dr. Christian Bode und des russischen Generalkonsuls in Bonn, Dr. Georgi A. Gerodes, eröffnet. Durch ein Pilotseminar mit der ersten Generation der Lomonosov-Stipendiaten im Februar 2005 haben die Verantwortlichen des DAAD wichtige Inhalte für das Einführungsseminar identifiziert. Gleichzeitig soll das Seminar genutzt werden, um von Anfang an eine enge Vernetzung der Lomonosov-Stipendiaten untereinander zu gewährleisten.
Das Lomonosov-Programm hat einen neuen Abschnitt der Zusammenarbeit zwischen dem DAAD und der russischen Regierung eingeleitet: Weitere gemeinsame Programme wie das Nikolai-Vavilov-Programm für Agrarwissenschaftler und das Immanuel-Kant-Programm für Geistes-, Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaftler werden in den nächsten zwei Jahren folgen. Darüber hinaus ist ein künftiges Rahmenabkommen zwischen DAAD und russischem Bildungsministerium zu derartigen gemeinsamen Programmen im Gespräch.
Das Programm wurde nach Michail S. Lomonosov (1711-1765) benannt, dem Gründervater der modernen russischen Wissenschaft, der im 18. Jahrhundert ebenfalls in Deutschland - in Freiberg und in Marburg - studierte.
Journalisten und Presse sind zu der Konferenz herzlich willkommen.

Kontakt:
Dr. Holger Finken, Finken@daad.de , 0228/882 405

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