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Breites chirurgisches Spektrum

17.12.2002 - (idw) Universitätsklinikum Heidelberg

Vier Heidelberger Oberärzte übernehmen Chefarztposten an Akademischen Lehrkrankenhäusern

Heidelberg exportiert sein chirurgisches Know-How: Vier Oberärzte der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg sind zu Chefärzten an Akademische Lehrkrankenhäuser in Deutschland bestellt worden. "Junge Chirurgen können in Heidelberg einen breiten Erfahrungsschatz erwerben, der sie optimal auf die hohen Anforderungen der Leitung einer Abteilung mit breitem chirurgischem Spektrum vorbereitet," erklärt Prof. Dr. Markus W. Büchler, Ärztlicher Direktor der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie und Poliklinik.

Prof. Dr. Ernst Klar, seit 1996 leitender Oberarzt in Heidelberg, wird am 1. März 2003 als Chefarzt der Abteilung für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Klinikum Konstanz, einem Akademischen Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg, antreten. Seit 1996 ist Prof. Klar als leitender Oberarzt der Abteilung für Allgemeine Chirurgie der Chirurgischen Universitätsklinik tätig, deren Ärztlicher Direktor bis Oktober 2001 Prof. Dr. Christian Herfarth war, und leitet zusätzlich die Sektion Transplantation viszeraler Organe. Er hat wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Chirurgische Klinik Heidelberg zum wichtigen Standort für die Lebertransplantation in Deutschland, mit bislang 500 Lebertransplantationen, entwickelt hat. Weitere klinische Schwerpunkte des 49jährigen Chirurgen sind die Krebschirurgie des Magen-Darmtraktes, der Bauchspeicheldrüse und der Schilddrüse, sowie die chirurgische Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.

Die Leitung der Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie des Westküstenklinikums Heide hat am 1. Dezember Privatdozent Dr. Friedrich Kallinowski übernommen, seit 1997 Oberarzt an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg. Neben der Chirurgie der Bauchorgane konnte Dr. Kallinowski umfangreiche Erfahrungen und Qualifikationen in der Gefäßchirurgie erwerben. Das Klinikum Heide ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Kiel und Lübeck.

Gleich zwei Heidelberger bilden ab 1. Dezember 2002 die chirurgische Doppelspitze am St.-Vincenz-Krankenhaus in Limburg, einem Akademischen Lehrkrankenhaus der Universität Gießen. Dr. Udo A. Heuschen hat die Leitung der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie übernommen; Dr. Joachim Hillmeier wurde zum Chefarzt der Abteilung für Unfall- und Orthopädische Chirurgie berufen. Dr. Heuschen beherrscht aus seiner langjährigen Tätigkeit als Oberarzt an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg das gesamte Spektrum der chirurgischen Behandlung von Erkrankungen der Bauchorgane und Drüsen, insbesondere von Tumoren und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Gleichzeitig verfügt er über langjährige Erfahrungen in Notfall- und Intensivmedizin. Schwerpunkte von Dr. Hillmeier sind die Unfall und Wiederherstellungschirurgie sowie die Sportmedizin und Orthopädie. Hier steht vor allem die Chirurgie der Wirbelsäule und die Versorgung von Patienten mit mehrfachen Verletzungen und Schädel-Hirn-Trauma im Vordergrund.
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