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Die Verflechtung der europäischen Literaturen

25.10.2005 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Ringvorlesung des CEJ startet morgen (26.10.) an der Universität Jena Jena (25.10.05) Kann man Goethe lesen, ohne Shakespeare zu kennen? Man kann zwar, aber es fehlt eine Ebene der Rezeption. Bereits Goethe war der Meinung, dass Nationalliteraturen nicht ausreichten und führte den Begriff der "Weltliteratur" ein. Für ihn war es weniger ein qualitativer Begriff, vielmehr wollte er klarstellen, dass Literatur ohne Kenntnis von fremdsprachigen Literaturen nicht verstanden werden kann: Jeder Autor steht immer auf den Schultern seiner Vorgänger - und zwar aus aller Welt.

Diese Abhängigkeiten und Verbindungen beleuchtet jetzt eine neue Ringvorlesung des Collegium Europaeum Jenense (CEJ) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, die von der Slawistin Prof. Dr. Gabriella Schubert organisiert wurde. "Die Verflechtungen der europäischen Literaturen seit dem 19. Jahrhundert" verdeutlichen Wissenschaftler in ihren Vorträgen anhand konkreter Beispiele.

Den Auftakt macht am 26. Oktober Prof. Dr. Gerhard R. Kaiser von der Jenaer Universität. Der Germanist und Komparatist blickt auf "1830/31: Pariser Selbstbilder - Spiegelungen bei Goethe und Börne". Im Zentrum steht das 15-bändige "Livre des cent-et-un", ein Gemeinschaftsunternehmen nahezu aller französischen Autoren der Zeit.

Der Vortrag findet - wie alle weiteren - am Mittwoch um 19.15 Uhr im Senatssaal des Universitätshauptgebäudes (Fürstengraben 1) statt.

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