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Wintervortragsreihe zu Mythen Europas in der Renaissance

04.11.2005 - (idw) Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Neben historischen Fakten gibt es auch historische Gestalten, Familien oder Motive aus der Literatur, die eine gemeinsame Geschichte Europas prägen und von denen Menschen jeder Epoche fasziniert waren. Seit drei Jahren beschäftigt sich traditionsreiche Wintervortragreihe mit "Mythen Europas - Schlüsselfiguren der Imagination", die Reihe selbst existiert bereits seit 18 Jahren. Nach Antike, Mittelalter und der Übergangszeit zwischen Mittelalter und Neuzeit geht es in diesem Wintersemester um Mythen der Renaissance. Dabei richtet sich das interdisziplinäre Organisatorenteam (die Mitglieder arbeiten in den Bereichen Sprach- und Literaturwissenschaft, Volkskunde und Geschichte) explizit nicht nur an akademisches, sondern besonders an ein breites, interessiertes Publikum. Im Mittelpunkt wird jeweils die Frage stehen, was die jeweilige Figur auszeichnete, damit sie zu einer bestimmten Zeit die Imagination vieler Menschen beschäftigte. In diesem Jahr wird der Bildungskanal des Bayerischen Fernsehens BR-Alpha die insgesamt zehn Vorträge aufzeichnen, die Sendetermine werden noch bekannt gegeben.

Auftakt für die diesjährige Reihe ist ein Vortrag von Wolfgang Weiß am 10. November über das Thema "Mythos der absoluten Liebe. Shakespears Romeo and Juliet". Am 17. November folgt eine Vorlesung von Wolfgang Brückner. Unter dem Motto "Heiliger und falscher Prophet. Legende und Antilegende 1517-1630" widmet er sich Martin Luther. Einen Vortrag zu Elisabeth I. hält Vera Nünning am 1. Dezember. Mit der historischen Person des "Faust", die Goethe später in seinem gleichnamigen Stück aufgriff, befasst sich Tobias Döring am 8. Dezember. Der Universalgelehrte "Leonardo da Vinci - Ehrenbürger der Gegenwart" ist Thema eines Vortrags von Thomas Frangenberg am 15. Dezember. Im neuen Jahr folgt am 12. Januar 2006 ein Vortrag von Beate Kellner zur sagenhaften Gestalt der Melusine. Eine Woche später erwartet interessierte Zuhörer am 19. Januar ein Beitrag von Jan Kusber zu "Demetrius - der ,falsche' Zar". Mit der Figur des Narren beschäftigt sich am 26. Januar Werner Mezger, am 2. Februar spricht Javier Gómez über "Orlando". Zum Abschluss der Wintervortragsreihe am 9. Februar wird Wolfgang Neuber über "Das Bild des Türken in der frühneuzeitlichen Populärwissenschaft" berichten.

Alle Vorträge beginnen jeweils um 18.15 Uhr im Hörsaal 201 des Kollegiengebäudes D, Bau A. Das gesamte Programm der Wintervortragsreihe findet sich ebenfalls unter http://www.ku-eichstaett.de/winter.

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