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Humus: Stoff zwischen Leben und Tod. Die FAL informiert über alles, was Sie schon immer über Humus wissen wollten.07.11.2005 - (idw) Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL)
Humus, ein Wort das durchweg nur positive Emotionen weckt: dunkel, warm und fruchtbar (Foto). Doch was ist dieser Stoff, der aus Abgestorbenem entsteht, selbst nicht mehr lebt, aber obgleich Leben in Böden spendet? Für die praktische Landwirtschaft ist "Humus" auf jeden Fall Messlatte für die Nachhaltigkeit ihres Wirtschaftens.
In der Reihe der "Nährstoff-Tage" des Institutes für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig steht in diesem Jahr das Thema "Humus" auf dem Programm. Die Veranstaltung am 24. November im Forum der FAL wendet sich an Praktiker, Berater, Presse und interessierte Laien. Wissenschaftler/innen der FAL, des Umweltforschungszentrums (UFZ) in Leipzig, des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg und der Universitäten in Bonn, Halle und Weihenstephan stellen dar, was Humus eigentlich ist, welche Funktionen er im Boden hat, seine Biochemie, Physik und Methoden der Bestimmung, welche Humusgehalte für welche Böden "optimal" sind und durch welche Maßnahmen Humusgehalte im Boden erhöht oder gehalten werden können. Besonderes Gewicht wird auf die Bedeutung der Humuswirtschaft für den ökologischen Landbau gelegt werden.
Mit der Veranstaltung erinnert das Institut auch an die großen Leistungen zweier, die sich um den Humus verdient gemacht haben: dem international anerkannten Forscher, Humuschemiker und Gründer des ehemaligen Institutes für Biochemie der FAL, dem heutigen Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde, Prof. Dr. Dr. Wolfgang Flaig (Grafik) und einem unermüdlichen Praktiker im "Humusgeschäft", dem Regenwurm, dessen zentrale Bedeutung für Fruchtbarkeit und Funktionalität unserer Böden nur allzu oft vergessen wird.
Das Tagungsprogramm ist unter http://www.pb.fal.de zu finden. Es stehen noch begrenzt Plätze für Teilnehmer/innen zur Verfügung. Interessenten wenden sich an:
Prof. Dr. Dr. Ewald Schnug, Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde, Bundesallee 50, 38116 Braunschweig, Tel.: 0531 596 2101; E-Mail: pb@fal.de
Weitere Informationen:
http://www.pb.fal.de - Tagungsprogramm
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