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Suchtforscher im BLICK

08.11.2005 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Der Verbrauch von Haschisch und Marihuana nimmt weltweit rapide zu. Allein in Deutschland stieg der Anteil der Kiffer unter den 18- bis 39-Jährigen von 14,6 Prozent 1990 auf fast 34 Prozent im Jahr 2003. Von dieser Entwicklung sei die Gesellschaft regelrecht überrollt worden, so Professor Jobst Böning, Vorsitzender des Interdisziplinären Zentrums für Suchtforschung an der Uni Würzburg. Cannabis, Nikotin, Alkohol und synthetische Drogen stellen im Verein mit schweren Suchterkrankungen - auch solche nicht stoffgebundener Art, wie Ess-Störungen oder Spielsucht - ein "gesundheitspolitisches Problem ersten Ranges" dar, so Böning. Auf die hierdurch bedingten Folgeschäden entfällt ihm zufolge die Hälfte der jährlichen Ausgaben im deutschen Gesundheitssystem.

Als diese Problematik der Gesellschaft immer deutlicher wurde, führte das im Jahr 2000 auch zur Gründung des Würzburger Suchtforschungszentrums. Dessen Arbeit - die Schwerpunkte liegen auf Alkohol und Nikotin - steht im Mittelpunkt der neuen Ausgabe von BLICK, der Zeitschrift der Uni Würzburg.

Das Heft umfasst 124 Seiten. Es informiert auch über Forschungsprojekte oder Preise, die Würzburger Wissenschaftlern verliehen wurden. Außerdem enthält es Nachrichten aus dem Universitätsbund. Im Essay-Teil findet sich unter anderem ein Beitrag über Lehrerinnen in der Grundschule, eine Erfolgsgeschichte der Frauenemanzipation. Der Schwerpunkt über die Suchtforschung ist im Internet abrufbar (siehe folgenden Link).
Weitere Informationen: http://www.uni-wuerzburg.de/blick/052a.html
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