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Der zivil- und strafrechtliche Instanzenzug im europäischen Vergleich

09.11.2005 - (idw) Universität Hannover

Wissenschaftliches Kolloquium der Universität Hannover und des Niedersächsischen Justizministeriums Am Sonnabend, 12. November 2005 um 13 Uhr begrüßen die Niedersächsische Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann und Prof. Christian Wolf von der Juristischen Fakultät der Universität Hannover zu einem Kolloquium zum Thema "Der zivil- und strafrechtliche Instanzenzug im europäischen Vergleich - Notwendigkeit einer Reform". Veranstaltungsort ist das Hörsaalgebäude VII, Conti-Campus, Königsworther Platz 1, 30169 Hannover.

Als Referenten konnten Prof. Burkhard Hess, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Prof. Christian Kirchner, LLM. (Harvard), Humboldt-Universität zu Berlin, Privatdozent Dr. Jörg Kinzig, Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht, Freiburg, Prof. Gunter Widmaier, Karlsruhe, und Leitender Ministerialrat Dr. Frank Lüttig, Niedersächsisches Justizministerium, gewonnen werden. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt der Leiter der Verlagsgruppe Recht von Wolters Kluwer Deutschland GmbH, Dr. Christoph Knauer.

Die von den Justizministerinnen und -ministern geplante Große Justizreform wird intensiv diskutiert. Insbesondere die so genannte Funktionale Zweigliedrigkeit wird besprochen. In ihrer konsequentesten Form läuft diese darauf hinaus, dass in allen Zivil- und Strafprozessen grundsätzlich nur die Revision möglich ist. Würde eine solche Reform des deutschen Prozessrechts einen Sonderweg innerhalb Europas darstellen, oder ist umgekehrt die jetzige "Instanzenseeligkeit" die Ausnahme in Europas Prozessordnungen? Was spricht für und gegen eine Reform des Rechtsmittelrechts? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das wissenschaftliche Kolloquium in verschiedenen Vorträgen und bietet im Anschluss die Möglichkeit zur Diskussion mit den Referenten.

Hinweis an die Redaktion:
Für nähere Informationen steht Ihnen Prof. Christian Wolf vom Lehrgebiet Zivilrecht und Zivilprozessrecht der Universität Hannover unter Telefon +49 511.762-8269 oder per E-Mail unter wolf@jura.uni-hannover.de gern zur Verfügung. Für weitere Informationen können Sie sich auch an Jutta Rosendahl, Pressesprecherin des Justizministeriums unter +49 511.120-5043 wenden.

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