Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 16. April 2014 

Medica 2005: M-AID - Spickzettel für Notfallsituationen

10.11.2005 - (idw) Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH

Clevere Softwarelösung für Handys unterstützt Erste-Hilfe-Maßnahmen am Unfallort
Zahlreiche weitere Innovationen aus den Bereichen Medizintechnik, Softwarelösungen und Diagnosesysteme
Insgesamt 41 Unternehmen und Institute auf den Gemeinschafsständen "Bayern Innovativ" und "Forum MedTech Pharma" auf der Medica

Bayern Innovativ auf der Medica:
Gemeinschaftsstand "Bayern Innovativ": Halle 3 E74
Gemeinschaftsstand "Forum Medtech Pharma": Halle 3 G92 Der letzte Erste-Hilfe-Kurs liegt Jahre zurück, die Erinnerung an lebensrettende Maßnahmen, die im Notfall zu ergreifen sind, ist verschwommen. Was tun als Helfer bei einem akuten Unfall?
Diese Stresssituation entzerrt M-AID, die Erste-Hilfe-Software für Handys® des jungen Medizintechnik-Unternehmens BiTOS, das aus dem Umfeld des Zentralinstituts für Medizintechnik der TU München hervorgegangen ist. Die direkt auf dem Handy installierte Software, die auch in Funklöchern funktioniert, weist den Erst-Helfer klar in Text und Bild auf dem Display an. Partner des auf medizinische Experten- und Informationssysteme spezialisierten Unternehmens sind bereits der Blutspendedienst des BRK, das Bayerische Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst und die Johanniter Unfallhilfe.

Ein voll implantierbares Kunstherz mit kabelloser Energieübertragung basiert auf Forschungsarbeiten, die seit mehreren Jahren am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR, Dipl.-Ing. Thomas Schmid), an der FH München (unter Leitung von Prof. Dr. Dieter Liepsch) und an den Unikliniken Großhadern und Bonn durchgeführt werden. Die Geschäftsidee von DUALIS wurde im Sommer 2005 in der dritten Stufe des Münchener Business Plan Wettbewerbs (MBPW) prämiert (2. Platz). Anders als herkömmliche künstliche Blutpumpen kann das neue System je nach Schwere der Krankheit eine oder sogar beide Kammern des erkrankten Herzens unterstützen und ist komplett implantierbar. Die Stromversorgung der Akkus erfolgt über elektromagnetische Induktion mittels Spulen im Kunstherzen und an einem externen Energiegürtel, den der Patient trägt. Durch das Fehlen von Kabeln oder Drähten verringert sich zum einen das Infektionsrisiko erheblich, zum anderen ist der Patient mobil und kann nach Hause entlassen werden.

Gebrauchstaugliche und ästhetische Produkte für die reifere Generation zu entwickeln ist ein Leistungsbaustein des Generation Research Program (GRP) der LMU München. Durch die steigende Lebenserwartung und die veränderte Altersstruktur der Gesellschaft wächst das Interesse an Produkten, die leicht bedienbar, barrierefrei und sozial akzeptiert sind.

Dies ist nur eine Auswahl der zahlreichen medizinisch-technischen Innovationen auf dem Gemeinschaftsstand "Bayern Innovativ" (Halle 3, E74), der insgesamt 24 Unternehmen und wissenschaftlichen Institute aus Bayern eine gemeinsame Plattform auf der Internationalen Fachmesse "Medica" in Düsseldorf bietet.

Forum MedTech Pharma auch in diesem Jahr auf der Medica

Die Bayern Innovativ GmbH organisiert für das Forum MedTech Pharma e.V., dessen Geschäftsbesorgung ihr obliegt, auch in diesem Jahr einen weiteren Stand auf der Medica 2005. Während auf dem Gemeinschaftsstand der Bayern Innovativ (Halle 3/E74) ausschließlich Unternehmen und Institute aus Bayern ausstellen, präsentieren sich auf dem Stand des Forums MedTech Pharma (Halle 3, G92) insgesamt 17 Mitgliedsfirmen und -institute aus Bayern bzw. Deutschland, Österreich, Ungarn, Schweiz, Großbritannien und den USA.
Insgesamt stellen so auf beiden Ständen 41 Unternehmen aus Wissenschaft und Wirtschaft aus. Die diesjährigen Exponate der Aussteller auf beiden Ständen lassen sich in drei Hauptkategorien unterteilen:
Diagnosesysteme, z. B. in der Hautkrebsdiagnostik und für die Infektionsserologie; für genetische Einzelzellanalyse und für Zellkulturforschung;
Softwarelösungen für E-Learning in der Medizin, Dokumentation und Steuerung in der Hygiene, Management und Verwaltung in Kliniken, RFID-Sensoren für optimierte Krankenhaus-Logistik, Medizinischer Übersetzungsdienstleister ;
Medizintechnik - Geräte zur Patientenlagerung, Kompaktantriebe aus Kunststoff, magnetischer Neurostimulator, Mobile Schlüsselloch-Chirurgie, Heim-EKG zum Selbstmonitoring von Herzerkrankungen, Faserverbundwerkstoffe und galvanische Oberflächenbeschichtungen, Halbleiterchips in medizinischen Geräten. Dienstleistungen u. a. in der Analytik, im Monitoring und bei der Vermittlung gebrauchter medizinischer Geräte runden das Portfolio ab.


Informationen:

Jörg Perwitzschky, Projektleiter Messe,
Tel. 0911-20671-152, perwitzschky@bayern-innovativ.de
Dr. Thomas Feigl, Geschäftsführer Forum MedTech Pharma
Tel.: 0911-20671-336, feigl@bayern-innovativ.de
Dr. Petra Blumenroth, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0911- 20671-116, blumenroth@bayern-innovativ.de
Weitere Informationen: http://www.bayern-innovativ.de - Rubrik Messen/Gemeinschaftsstände http://www.forum-medtech-pharma.de
uniprotokolle > Nachrichten > Medica 2005: M-AID - Spickzettel für Notfallsituationen
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/108836/">Medica 2005: M-AID - Spickzettel für Notfallsituationen </a>