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Erste Bilanz der Kooperation mit dem Krankenhaus Salem

11.11.2005 - (idw) Universitätsklinikum Heidelberg

Klinischer Abend der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg am 16. November 2005 / Fehlermanagement, Patientennachsorge und Krebstherapie als weitere Themen Spannende Themen erwarten die Besucher des traditionsreichen Klinischen Abends der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg, zu der ihr Geschäftsführender Direktor Professor Dr. Dr. h. c. mult. Markus W. Büchler am 16. November 2005 um 19 Uhr einlädt.

Vorgestellt wird erstmals die Erfolgsbilanz der Zusammenarbeit der Klinik mit dem Heidelberger Krankenhaus Salem: Seit April 2005 wurden dort rund 1.200 Patienten von den Ärzten des Krankenhauses Salem und der Chirurgischen Universitätsklinik operiert und betreut. Von der Kooperation haben sowohl die Patienten als auch die beiden Partnerkliniken profitiert.

Einmalig in Deutschland ist das Studienzentrum der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, das 2005 mit Unterstützung des Bundesforschungsministeriums an der Heidelberger Klinik seine Arbeit aufgenommen hat. In klinischen Studien wird die Wirksamkeit chirurgischer Eingriffe überprüft.

Prominenter Gastredner des Klinischen Abends 2005 ist Professor Dr. Hartwig Bauer, Altötting, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, der sich seit Jahren für die Qualitätssicherung in der Chirurgie einsetzt. Als heißes Eisen behandelt er das Thema "Fehlermanagement": Fehler sind menschlich und deshalb auch in der Chirurgie unvermeidlich; wichtig ist, aus ihnen zu lernen. Wie sollten Kliniken mit Fehlern umgehen, damit ihre Aufarbeitung der eigenen Qualität und der Qualitätsverbesserung in der Medizin allgemein zugute kommt?

Viel diskutiertes politisches Thema ist die Transparenz im Gesundheitswesen. Seit diesem Jahr sollen erstmals die Qualitätsberichte der Kliniken dazu beitragen, dass ein echter Leistungsvergleich für Patienten möglich ist. Beim Klinischen Abend stellt der Qualitätsmanager des Heidelberger Klinikums eine kritische Bestandsaufnahme vor.

Gesundheitspolitisch brisant, für den Patienten von hoher Bedeutung, ist die Behandlung nach einem Klinikaufenthalt. Kostendruck und Fallpauschalen erzwingen heute eine frühe Entlassung oder Weiterverlegung: Wie ist sichergestellt, dass der Patient die nötige medizinische Versorgung erhält?

Hochrangiges medizinisches Thema des Klinischen Abends ist die Standortbestimmung bei der chirurgischen Behandlung von Krebserkrankungen der Leber, der Bauchspeicheldrüse und des Dickdarms.

Programm zur Veranstaltung im Internet:
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/pressestelle/pdf/Klinischer_Abend.pdf

Bei Rückfragen:
Sekretariat Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Markus W. Büchler
Telefon: 06221 / 56 6201

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

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