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DFG bewilligt Sonderforschungsbereiche der Freien Universität Berlin

18.11.2005 - (idw) Freie Universität Berlin

Die Freie Universität Berlin ist um einen weiteren Sonderforschungsbereich (Sfb) reicher: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat in ihrer Ausschusssitzung am 15. und 16. November 2005 den Sfb "Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit: Neue Formen des Regierens?" am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften bewilligt. Den einzigen politik- und sozialwissenschaftlichen Sonderforschungsbereich am Regierungsstandort Berlin zeichnet eine hohe Interdisziplinarität aus. Die politik-, rechts- und geschichtswissenschaftlicher Teilprojekte beschäftigen sich mit der Frage, wie in Räumen begrenzter Staatlichkeit, vor allem jenseits moderner Nationalstaaten der OECD-Welt, regiert wird und welche Probleme dabei entstehen. Dabei wird vor allem die Rolle von innovativen Steuerungsformen sowie von privaten Akteuren untersucht. Sprecher des neuen Sonderforschungsbereichs, der im Januar 2006 mit einer Laufzeit von zunächst vier Jahren seine Arbeit aufnimmt, ist der Professor für internationale Politik Thomas Risse. Außerdem hat die DFG den bereits bestehenden Sonderforschungsbereich "Protein-Kofaktor-Wechselwirkungen in biologischen Prozessen" am Fachbereich Physik bestätigt und um vier weitere Jahre verlängert. Bislang ist kaum bekannt, wie Protein-Kofaktor-Wechselwirkungen die Funktion komplexer biologischer Prozesse kontrollieren. Deshalb untersucht der Sonderforschungsbereich diese Effekte unter Einsatz moderner und sich ergänzender Verfahren an Proteinkomplexen, die derzeit in der Forschung von besonderem Interesse sind. Dabei kommen biochemische, molekularbiologische, strukturanalytische und spektroskopische Untersuchungsmethoden zur Anwendung. Sprecher des Sonderforschungsbereichs ist der Experimentalphysiker Prof. Dr. Dietmar Stehlik.

Der Präsident der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Dieter Lenzen, freut sich über die neuen DFG-Bewilligungen. "Das ist ein weiterer großer Erfolg für die Freie Universität, der ihre überragende Leistungsfähigkeit in der deutschen Wissenschaftslandschaft unterstreicht", so Lenzen. "Erst gestern wurde bekannt, dass die Freie Universität im CHE-Ranking der forschungsstärksten Hochschulen einen Platz in der Spitzengruppe erzielte - und das, obwohl die Politologie als eines unserer stärksten Fächer - wie der neue Sonderforschungsbereich zeigt - bei dem Ranking nicht berücksichtigt wurde."

Weitere Informationen erteilen Ihnen gerne:
- Prof. Dr. Thomas Risse, Telefon: 030 / 838-55527, E-Mail: atasp@zedat.fu-berlin.de
- Prof. Dr. Dietmar Stehlik, Telefon: 030 / 838-55069, E-Mail: dietmar.stehlik@physik.fu-berlin.de
- Goran Krstin, Pressesprecher des Präsidenten der Freien Universität Berlin, Telefon: 030 / 838-73106, E-Mail: goran.krstin@praesidium.fu-berlin.de

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