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Alles über den Saft des Lebens und Organspenden18.11.2005 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena
Transfusionsmediziner der Universität Jena bieten bei der heutigen Langen Nacht der Wissenschaften auch Möglichkeit zur Blutspende
(Jena) Die Anzahl an Spenderorganen liegt weit unter dem Bedarf. Und in manchem Sommer neigen sich sogar die Blutreserven einiger Krankenhäuser einem kritischen Ende entgegen. Im Rahmen der 1. "Langen Nacht der Wissenschaften" am 18. November in Jena informiert das Institut für Transfusionsmedizin des Uniklinikums über die Hintergründe für den Mangel und die Gründe für den Bedarf von Organ-, Knochenmark- und Blutspenden. Die Mediziner sind von 20-24 Uhr im Seminarraum 114 des Uni-Campus (Carl-Zeiß-Str. 3) zu erreichen.
Themen des Abends sind Hämotherapie, Verträglichkeit von Transfusionen und Transplantationen, Stand der Übertragung von Infektionen durch Blut, Blutgewinnung, Knochenmarkfremdspenderdatei, Vorsorgeuntersuchung im Rahmen von Blutspenden, Arzneimittelherstellung aus Blut und das Transfusionsgesetz. Die Besucher können mit den Fachleuten darüber diskutieren, wie sichergestellt wird, dass kranke Menschen qualitätsgerechte Blutprodukte entsprechend dem erforderlichen Bedarf erhalten. Außerdem demonstrieren Bilder die Herstellung von Blutkonserven, Qualitätssicherung und Verträglichkeitstestung vor Abgabe des Produktes in die Klinik.
Wer dann von der Notwendigkeit einer Spende überzeugt worden ist und direkt selber etwas Gutes für seine Mitmenschen und die Wissenschaft tun möchte, kann vor Ort Blut spenden. Dazu muss der Personalausweis vorgelegt werden, der also auch bei der Wissenschaftsnacht nicht vergessen werden sollte.
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