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"Technik und Vergnügen" als wichtiger Wirtschaftsfaktor

23.12.2002 - (idw) Brandenburgische Technische Universität Cottbus

Dr. Poser von der BTU konzipiert Vortragsreihe des VDI Berlin-Brandenburg

Die Verbindung von Technik, Spiel und Vergnügen hat eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung. Das zeigen Begriff wie "Computerspiel" und "Freizeitindustrie", die auch ökonomische Faktoren sind, weil in der "Freizeitgesellschaft" viel Zeit und damit auch Geld für Spiel und Vergnügen zur Verfügung stehen. Der Arbeitskreis Technikgeschichte des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) Berlin-Brandenburg reagiert auf diese Entwicklung mit seiner Vortragsreihe "Technik und Vergnügen". Konzipiert hat sie Dr. Stefan Poser von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU).

Nächster Referent ist Prof. Claus Pias, Junge Akademie Berlin-Brandenburg und Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Er spricht am Donnerstag, 9. Januar, über die "Die Epoche des Computerspiels. Eine Verteidigung der Spiele gegen das Spiel". Der Vortrag beginnt um 17 Uhr im Vortragssaal der Deutschen Technikmuseums.

Pias betrachtet die Computerspiele im Kontext der Spieltheorie, die Friedrich Schiller 1793 formulierte. Schiller begründete damit eine bis heute währende Tradition der Technik-Vergessenheit. Pias will in seinem Vortrag zeigen, dass Computerspiele einen ganz neuen Typus von Spielen darstellen und sich deshalb die Tradition der Technik-Vergessenheit nicht mehr aufrecht erhalten lässt: So sehr Computerspiele heute die Lage von Forschung und Kunst, Wirtschaft und Unterhaltung bestimmen, so wenig können sie ohne ihre Technik verstanden, begriffen und beurteilt werden.

Termine der Reihe "Vergnügen und Technik":

Donnerstag, 9. Januar, 17 Uhr
"Die Epoche des Computerspiels. Eine Verteidigung der Spiele gegen das Spiel"
Prof. Claus Pias, Junge Akademie Berlin-Brandenburg und Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum

Donnerstag, 27. Februar 2003 um 17 Uhr
Wenn der Spaß aufhört: Über das Spiel mit Technik in der Kunst
Dr. phil. Heinz-Ulrich Nennen, Lehrstuhl für Technikphilosophie der BTU Cottbus, Akademie für Technikfolgenabschätzung, Stuttgart

Donnerstag, 15. Mai 2003 um 17 Uhr
Neugier und Spieltrieb als Urquell aller technischen Errungenschaften?
Prof. Dr. Dr. habil. Friedrich Naumann, Professur für Wissenschafts-, Technik- und Hochschulgeschichte der TU Chemnitz

Weitere Informationen bei:
Dr. Karl-Eugen Kurrer, Leiter des Arbeitskreises Technikgeschichte im VDI-Bezirksverein Berlin-Brandenburg e.V., Verlag Ernst & Sohn, Tel: 030/47031-248, kkurrer@ernst-und-sohn.de
Dr. Stefan Poser, Konzeption der Reihe Technik und Vergnügen, Brandenburgische Technische Universität Cottbus, Tel: 0355/69-2538/-2548, poser@tu-cottbus.de
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