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Handelsblatt: Zwei der drei besten deutschen BWL-Professoren kommen aus Mannheim

27.11.2005 - (idw) Universität Mannheim

Marketing-Experte Professor Dr. Christian Homburg führt erstmals erstelltes Wissenschaftlerranking für das Fach Betriebswirtschaftslehre klar an - Professor Dr. Martin Weber auf Platz drei - Mannheim mit vier Platzierungen unter den Top 25 forschungsstärkste deutsche BWL-Fakultät An der Universität Mannheim forschen und lehren zwei der drei besten deutschen Professoren für Betriebswirtschaftslehre. Zu diesem Ergebnis kommt das Handelblatt in einem erstmals erstellten und am Montag, 28. November 2005, veröffentlichten Ranking. Mit Professor Dr. Christian Homburg, Inhaber eines Lehrstuhls für Marketing und Direktor des Instituts für Marktorientierte Unternehmensführung (IMU), stellt die Schlosshochschule in der Rangliste den klaren Spitzenreiter. Professor Dr. Martin Weber, Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Finanzwirtschaft, insbesondere Bankbetriebslehre und derzeit Dekan der Mannheimer BWL-Fakultät, belegt Platz drei. Basis für das Handelsblatt-Ranking war die Zahl von Veröffentlichungen in führenden internationalen und nationalen Fachzeitschriften. Dieser Wert gilt als wichtiger Maßstab für die Qualität wissenschaftlicher Leistung.

Nicht nur in der Spitze, auch in der Breite weist die Rangliste die Universität Mannheim als klar forschungsstärkste Hochschule im Fach Betriebswirtschaftslehre aus. So wird Professor Dr. Ernst Maug, der in wenigen Wochen von der Humboldt-Universität Berlin nach Mannheim wechseln wird und dort einen Lehrstuhl für Corporate Finance übernimmt, auf Rang 21 geführt und Professor Dr. Stefan Minner, Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Logistik, belegt den 25. Platz. Die Universität Mannheim ist damit die einzige Hochschule, die mit vier Wissenschaftlern in dem in dem insgesamt 25 Professoren umfassenden Bestenkatalog vertreten ist.

Eine Überraschung sind die Spitzenplatzierungen von Professor Dr. Christian Homburg und Professor Dr. Martin Weber nicht. Schließlich gelten beide seit langem als Wissenschaftler mit hoher internationaler Reputation. So wurden Homburg für seine Forschungsarbeiten in den zurückliegenden Jahren alleine elf in den USA verliehene und weltweit bedeutende Auszeichnungen zugesprochen. Den Großteil dieser Preise erhielt der 43-Jährige von der American Marketing Association (AMA), der international führenden wissenschaftlichen Vereinigung auf dem Gebiet des Marketing. Weber (53) war erst kürzlich in einer von der RWTH Aachen erstellten und in der Fachzeitschrift "DBW - Die Betriebswirtschaft" veröffentlichten internationalen Zitationsanalyse für die Jahre 1993 bis 2002 mit Abstand bester aktiver deutscher Hochschullehrer.

Die Handelsblatt-Rangliste der deutschen BWL-Professoren fußt auf den Veröffentlichungen in den führenden internationalen und deutschen Fachzeitschriften seit 1996. Basis der Auswertung ist das Ranking BWL-relevanter Zeitschriften des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB). Es teilt die Zeitschriften anhand einer aufwändigen Befragung der Verbandsmitglieder in Kategorien von A+ bis E ein. Für die Rangliste wurden Veröffentlichungen in den Kategorien A+ (8 Punkte), A (4 Punkte) und B (2 Punkte) gezählt. Bei Mehrfachautorenschaft wurde die Punktzahl auf die Verfasser aufgeteilt. Bücher und Buchkapitel wurden vom Handelsblatt aus Praktikabilitätsgründen ebenso nicht berücksichtigt wie Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, die nicht primär der Betriebswirtschaftslehre, sondern etwa den Nachbardisziplinen Volkswirtschaftslehre, Rechtswissenschaften oder Psychologie zugerechnet werden.

Das Handelsblatt-Ranking ist nicht die erste Untersuchung, die die Forschungsqualität der Mannheimer BWL-Fakultät dokumentiert. Bereits 2003 hatte eine umfassende Studie der Universität zu Köln ihr die mit Abstand höchste Forschungsleistung attestiert. Sie kam unter anderem zu dem Ergebnis, dass die Mannheimer Betriebswirte im Zeitraum von 1993 bis 2002 viermal mehr Beiträge in renommierten internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht haben als die Wissenschaftler der zweitplatzierten Hochschule. Auch erzielte nach dieser Untersuchung keine andere Fakultät mehr internationale Publikationen und Zitationen pro BWL-Professor. Eine 2004 veröffentlichte Studie von Wissenschaftlern der Universitäten Hohenheim und Kiel kommt zu dem Ergebnis, dass die Mannheimer Wirtschaftswissenschaftler zwischen 1992 und 2001 im deutschsprachigen Raum die meisten Beiträge in den sechs wichtigsten betriebswirtschaftlichen Fachzeitschriften publiziert haben.


Digitales Fotomaterial ist auf Anfrage erhältlich.

Ausführliche Informationen zu den im Ranking vertretenen Mannheimer Professoren finden Sie auf den Internetseiten der Lehrstühle, die am einfachsten über die Homepage der Fakultät (http://www.bwl.uni-mannheim.de) erreichbar sind.
Weitere Informationen: http://www.handelsblatt.de/karriere
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