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Entgegen dem Bundestrend: Zahl der Studienanfänger steigt an der Universität Hohenheim

20.12.2005 - (idw) Universität Hohenheim

1467 Studienanfänger steigern die Zahl der Hohenheimer Studierenden auf 5919. Im Vorjahr waren es 1302 Neuimmatrikulierte bei insgesamt 5545 Studienanfängern gewesen.

Mit erneut gestiegenen Studienanfängerzahlen steht die Universität Hohenheim gegen einen deutschlandweiten Abwärtstrend. Im ganzen Bundesgebiet hatte ein Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes einen Rückgang von 2 Prozent unter den Studienanfängern ermittelt. Anders an der Universität Hohenheim. Mit Abschluss des Nachrückverfahrens am 15. Dezember 2005 stieg hier die Zahl der Neuimmatrikulierten um über 12 Prozent. Stärksten Zuwachs erlebte der Bachelorstudiengang Agrarwissenschaften, wo die Zahl der Studienanfänger auf 199 (Vorjahr: 116) anstieg. Auch im Masterstudiengang Agrarwissenschaften stieg die Zahl der Studienanfänger um 30 Prozent auf 37 Erstsemester (Vorjahr: 27). Mit zusätzlich 14 Studierenden schlägt das neue internationale Masterangebot "Organic Food Chain Management" zu Buche, das erst seit diesem Semester angeboten wird.

In einigen profilierten Studiengängen mit Numerus Clausus hatte die Universität Hohenheim zudem die Zahl der Studienplätze für Erstsemester erhöht. Dazu gehört die Ernährungswissenschaft mit der neuen Höchstzulassungszahl von 53 Studienplätzen (Vorjahr: 44), die Kommunikationswissenschaft mit 74 Studienplätzen (Vorjahr: 59), die Lebensmitteltechnologie mit jetzt 60 Studienplätzen (Vorjahr: 50), Sozialökonomie mit 60 Studienplätzen (Vorjahr: 40), Wirtschaftspädagogik mit 127 Studienplätzen (Vorjahr: 100) und außerdem die wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge Agrarökonomie mit 100 Studienplätzen (Vorjahr: 69) und Sozialmanagement mit 88 Studienplätzen (Vorjahr: 60).

Im Gegenzug musste in Agrarbiologie erstmals eine Zulassungsbeschränkung auf 100 Studienplätze für Neuimmatrikulierte eingeführt werden (bislang: unbegrenzt). Nach kontinuierlichem Anstieg der Erstsemesterzahlen in den vergangenen fünf Jahren war hier eine Obergrenze erreicht worden, die den neuen Numerus Clausus notwendig machte.

Stärkste Fraktion unter den Neuimmatrikulierten sind damit die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler mit insgesamt 811 Erstsemestern, gefolgt von den Agrarwissenschaftlern mit insgesamt 457 Erstsemestern und den Angehörigen der Fakultät Naturwissenschaften mit 199 Studienanfängern.

Mit einem Frauenanteil von 56 Prozent unter den Neuimmatrikulierten liegt die Universität Hohenheim über dem Bundesdurchschnitt von 49 Prozent. Der Ausländeranteil liegt bei 16 Prozent.

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