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"Menschenrecht auf Bildung für alle" - DFG-Projekt zur Bildungsgerechtigkeit

17.01.2006 - (idw) Forschungsinstitut für Philosophie Hannover

DFG-Projekt zur Bildungsgerechtigkeit für Bamberger Sozialethik-Lehrstuhl und für das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover Die Frage eines gerechten Zugangs zu Bildung ist eine der wichtigsten sozialen Fragen des 21. Jahrhunderts - ein Thema, dessen enormes Gewicht nicht zuletzt im Zusammenhang mit den PISA-Studien immer deutlicher geworden ist.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat hierzu ein Projekt bewilligt, das Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins (Lehrstuhl für Christliche Soziallehre und Allgemeine Religionssoziologie der Universität Bamberg) und apl. Prof. Dr. Gerhard Kruip (Direktor des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover) gemeinsam beantragt hatten.

Unter dem Titel "Das Menschenrecht auf Bildung" werden in dem Projekt grundlegende Fragen der Bildungsgerechtigkeit bearbeitet und - als Beitrag zur anwendungsorientierten Grundlagenforschung - zwei Ziele verfolgt: eine systematische Begründung von Notwendigkeit und Reichweite des Menschenrechts auf Bildung in christlich-sozialethischer Perspektive und die Erarbeitung konkreter sozialethischer Maßstäbe zur politischen Umsetzung im Kontext wissensbasierter Gesellschaften. Aktuell diskutierte Reformvorschläge für eine nachhaltige Bildungssozialpolitik werden daraufhin überprüft, inwieweit sie menschenrechtlichen Forderungen standhalten und der Realisierung annähernd gleicher Teilhabechancen für alle dienen.

Finanziert werden 1,5 Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter sowie 2 studentische Hilfskräfte und Mittel für den wissenschaftlichen Austausch mit Fachkollegen in einem wissenschaftlichen Beirat, auf Workshops und Tagungen. Die Laufzeit beträgt zunächst zwei Jahre, beginnend am 1. März 2006. Das Projekt kann um ein weiteres Jahr verlängert werden. In Bamberg wird schwerpunktmäßig an Fragen der anthropologischen und sozialethischen Grundlegung, in Hannover vor allem an Kriterien der politischen Umsetzung gearbeitet.

Die Leitung des Projekts liegt bei Marianne Heimbach-Steins in Kooperation mit Gerhard Kruip. Die Geschäftsführung wird von Dr. Axel Bernd Kunze in Bamberg wahrgenommen. In Hannover wird Katia Neuhoff M.A. als wissenschaftliche Mitarbeiterin in das Projekt einsteigen.

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