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DGPPN-Konzept wird Realität

30.01.2006 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)

Pressekonferenz mit Bundesministerin Ulla Schmidt zum bundesweit einmaligen Versorgungsmodell Depression in Aachen Die Depression ist sozioökonomisch eine der häufigsten Erkrankungen. Sowohl für die Betroffenen als auch für die Angehörigen geht diese mit schwerem Leiden einher. Bundesweit erkranken mehr als zehn Millionen Menschen bis zum 65. Lebensjahr an einer klinisch relevanten Depression, das sind etwa 18 Prozent aller von Krankheit Betroffenen. Deshalb setzt die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) sich bereits seit mehreren Jahren für neue patientenorientierte Versorgungskonzepte zur erfolgreichen Behandlung von psychischen Erkrankungen ein. Das neueste integrierte Versorgungskonzept der DGPPN, die "IV Depression", entspricht nicht nur aktuellen und evidenzbasierten Behandlungsstandards, sondern bezieht neben den Nervenärzten und Psychiatern auch die Hausärzte und Fachkliniken mit ein.

Das Universitätsklinikum Aachen, der Berufsverband Deutscher Nervenärzte, die AOK Rheinland, die Deutsche Angestellten Krankenkasse, die IKK Nordrhein, die Kaufmännische Krankenkasse und die Landwirtschaftliche Krankenkasse haben gemeinsam mit der DGPPN ein bundesweit einmaliges Modellprojekt zur integrierten Versorgung depressiver Patienten in der Region Aachen gestartet. In Anwesenheit von Bundesministerin Ulla Schmidt, MdB, möchten wir Sie bei der

Pressekonferenz am Freitag, den 3. Februar 2006, um 11.00 Uhr

in der Bibliothek der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (Aufzug A5, Etage 3, Flur 11) am Universitätsklinikum Aachen, Pauwelsstraße 30 (Anfahrtinfo: http://www.psychiatrie.ukaachen.de),

über dieses neue Versorgungskonzept informieren.

Weitere Gesprächspartner sind: Dr. Frank Bergmann, Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Nervenärzte (BVDN), Professor Dr. Dr. Frank Schneider, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und Professor Dr. Henning Saß, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Aachen, sowie Wilfried Jacobs, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland.

Informationen: Prof. Dr. Dr. Frank Schneider, Universitätsklinikum Aachen, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Pauwelsstr. 30, 52074 Aachen, Tel.: 0241/80 89 633

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