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Das Krankenhaus der Zukunft

08.02.2006 - (idw) Universitätsklinikum Essen

Hygienische Anforderungen in Zeiten von SARS, Vogelgrippe und Rotaviren "Neue" Infektionskrankheiten wie SARS, Vogelgrippe und Rotaviren sind auf dem Vormarsch und stellen neue Bedrohungen für die Menschheit da. Die Zahl der Patienten mit so genannten multiresistenten Erregern wie MRSA wird zunehmen. Auch Tuberkulose- und MRSA-Erreger, die auf alle Antibiotika nicht mehr ansprechen, sind zu erwarten. Gleichzeitig leiden die Krankenhäuser unter enormen Kostendruck und müssen sparen.

"Rund ein Viertel der Krankenhäuser in Deutschland werden schließen. Die anderen bauen Betten ab", verdeutlicht Prof. Walter Popp, der Leiter der Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Essen. Die Zeit großzügiger Krankenhausneubauten sei vorbei. Häufig würde nur mit möglichst wenigen Mitteln saniert oder auf kleinstem Raum gebaut. Andererseits bräuchten gerade Patienten, die an hoch ansteckenden Infektionen leiden, Einzelzimmer. Teilweise mit Schleusen, damit sich die Erreger nicht ungehindert ausbreiten können. Wie sollen Krankenhäuser auf diese gegenläufigen Entwicklungen reagieren? Wie können sie sich auf immer kürzer werdende Liegezeiten ihrer Patienten und auf die Zunahme ambulanter Leistungen einstellen? Und wie können sie auf immer ältere und gebrechlichen Patienten vorbereiten?

Diesen und ähnlichen Frage geht das Symposium "Das Krankenhaus der Zukunft. Hygienische Anforderungen" nach. Dazu lädt die Krankenhaushygiene am Mittwoch, dem 15. Februar ab 10 Uhr, in das Audimax auf dem Gelände des Universitätsklinikums, Hufelandstr. 55, ein. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen unter 02 01 / 7 23 38 22. Die Themen reichen an diesem Tag von "Resistenzhorror oder beherrschbare Herausforderung: Infektiologie im Krankenhaus der Zukunft" bis hin zu "Spielräume für innovative Konzepte - Auswirkungen einer pragmatischen Krankenhaushygiene auf die Bauplanung am Beispiel OP".

Nähere Informationen: Prof. Dr. Walter Popp,, Direktor der Krankenhaushygiene, walter.popp@uni-essen.de, Tel. 0201 / 723-45 77

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