 |
| powered by
|
Der Kosmos strahlt nicht überall gleich09.02.2006 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.
HESS-Experiment weist nach, dass hochenergetische kosmische Strahlung im Zentrum der Milchstrasse intensiver ist als in der Nähe der Erde
Astrophysiker des internationalen H.E.S.S.-Projektes haben sehr hochenergetische Gamma-Strahlung aus der Richtung von riesigen Gaswolken im Zentrum unserer Galaxie nachgewiesen. Derartige Strahlung wird bei der Kollision von kosmischer Strahlung, also extrem schnellen hochrelativistischen Teilchen, die die gesamte Galaxie durchdringen, mit interstellaren Gaswolken erwartet. Mit den H.E.S.S.-Teleskopen ist es nun Max-Planck-Forschern und ihren Partnern erstmals gelungen, diesen Effekt bei sehr hohen Energien nachzuweisen und zu nutzen. Aufgrund der hohen Empfindlichkeit der H.E.S.S.-Teleskope konnten die Forscher zeigen, dass die kosmische Strahlung im Zentrum der Milchstraße nicht nur eine höhere Energie, sondern auch eine höhere Dichte hat als in unserem Sonnensystem. Mögliche Erklärung für dieses Phänomen könnte sowohl eine frühere Supernova-Explosion als auch eine massive Teilchenbeschleunigung durch das supermassive Schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie sein (Nature, 9. Februar 2006).
Weitere Informationen:
http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2006/pressemitteilung20060207/
| uniprotokolle > Nachrichten > Der Kosmos strahlt nicht überall gleich | |
| |
HTML-Code zum Verweis auf diese Seite: <a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/112955/">Der Kosmos strahlt nicht überall gleich </a>
|