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CeBIT 2006 - Technische Universität Kaiserslautern und Institute präsentieren 11 Kompetenzbeispiele

16.02.2006 - (idw) Technische Universität Kaiserslautern

Auf der weltweit größten Kommunikations- und Informationsplattform für Innovationen, IKT-Lösungen und Projekte des öffentlichen Bereichs, dem Public Sector Parc der CeBIT 2006 ist der Forschungsstandort Kaiserslautern erneut mehrfach vertreten. Auf dem Rheinland-Pfalz-Stand (Halle 9 C 39) findet man die TU, an weiteren Ständen in den Hallen 9 und 1 Exponate aus drei Forschungsinstituten. Prozessorientierung, Mitarbeiterbeteiligung und Software-Ergonomie sind wesentliche Faktoren für die erfolgreiche Einführung einer Software. Ein gemeinsam mit der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück entwickeltes Dokumenten-Management-System stellt das Institut für Technologie und Arbeit vor. Ein Leitfaden zur Realisierung derart komplexer Projekte in Kreisverwaltungen ist ebenfalls Teil des Projektes.

Zusammen mit zwei Partnern aus der Wirtschaft zeigt die TU mit EWISTA eine Software zur Koordination und Verwaltung von interaktivem Lernen und Wissensmanagement. EWISTA vereint E-Learning, Wikis, Weblogs, Podcasting und Vblog um Wissen zu generieren und ermöglicht den Lernerfolg zu evaluieren. Ziel ist unter anderem, Internetportale für das Regionalmarketing zu erstellen.

Im Rahmen eines mehrjährigen Projektes wurde von der TU Kaiserslautern zusammen mit der a.k.m. eine Software für interaktives Radio inklusive einem 24-Stunden Mantelprogramm, das komplett autark arbeitet, entwickelt. Die Nutzer haben jederzeit die Möglichkeit die Playlist sofort interaktiv zu beeinflussen. Daraus ist ein eigener Modellradiosender entstanden, der im Internet unter http://www.forfikulo.de zu finden ist.

Mit sechs Exponaten ist das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) auf der CeBIT vertreten. Als Erweiterung bestehender Desktop-Anwendungen wurden EPOS und Gnowsis, die intelligenten Werkzeuge für das persönliche Wissensmanagement, entwickelt. Der eigene Computer wird mit EPOS und Gnowis zu einem Web, in dem man bequem surfen kann.

Was man unter der "Unterstützung agiler Wissensverarbeitungsprozesse" versteht, erläutert das DFKI ebenfalls. Das Projekt ist Teil des Kompetenzzentrums "Virtuelles Büro der Zukunft". Dokumente aus verschiedenen Quellen, die im Zusammenhang mit einer Aufgabe relevant sein könnten, werden automatisch vorgeschlagen und ähnliche, in der Vergangenheit bearbeite Aufgaben angezeigt.

CityGuide Mobile ist ein multilinguales, interaktives mobiles Navigationssystem für das Handy, das vom DFKI in Zusammenarbeit mit zwei Partnern entwickelt wurde. CityGuide Mobile kann als Fußgänger-Leitsystem oder als Messe-/Ausstellungs-Guide eingesetzt werden und soll seinen ersten großen Auftritt zur Weltmeisterschaft 2006 haben.

Ziel des DFKI Forschungsbereichs Wissensmanagement gemeinsam mit vielen Partnern verwirklichten NEWS-Projektes ist es, Techniken des Semantic Web für die Nachrichtenindustrie zu nutzen. Hierzu werden frei konfigurierbare interagierende Webdienste entwickelt und das automatische Erstellen von Trendanalysen sowie die Einrichtung personalisierter Benutzeroberflächen ermöglicht.

Das Competence Center Computational Culture des DFKI präsentiert mit BlogMIX ein Tool zur semi-automatischen, user-unterstützten Selektion, Verdichtung und Redundanzvermeidung beim Information Overload durch Weblogs. Salopp ausgedrückt trifft das Phänomen Blogging hier erstmals auf Künstliche Intelligenz.

Das Navigieren in einer Musikkollektion, die auf 60GB MP3s und Metadaten verschiedener Netlabels zurückgreift, erlaubt Touch-A-SOM, eine Software zur Exploration umfangreicher Musikkollektionen des Competence Center Computational Culture des DFKI.

Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) zeigt mit RTLOpen wie Real-Time-LINUX in der Mechatronik sinnvoll eingesetzt wird. Am Beispiel eines Kugellabyrinths werden die Grundlagen einer Open-Source-Lösung im Maschinen- und Anlagenbau demonstriert. Besucher sind zum "Spielen" eingeladen.


Am IBM-Corporate-Stand präsentiert das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) die Visualisierungssoftware PV-4D auf einem Prototyp eines IBM-Cell-Blade-Clusters. Hiermit können extrem große Datenmengen visualisiert und analysiert werden können. Mit dem Cell-Prozessor, dem zur Zeit leistungsfähigsten Chip für den Massenmarkt, geht es nun noch schneller.
Weitere Informationen: http://www.kit.uni-kl.de/messen/c06/c06.htm
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