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Schavan: "Gesundheitsforschung bringt mehr Lebensqualität"

19.02.2006 - (idw) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Tag der Gesundheitsforschung in 28 Städten zieht Tausende an

Bundesforschungsministerin Annette Schavan sieht in der Gesundheitsforschung eine zentrale Aufgabe für das kommende Jahrzehnt. "Die Fortschritte in der Medizin werden uns ein längeres gesundes Leben schenken", sagte die Ministerin anlässlich der Eröffnung des bundesweiten Tages der Gesundheitsforschung am Sonntag in Magdeburg. Dies gelte für Deutschland mit seiner älter werdenden Gesellschaft in besonderer Weise.

Am Tag der Gesundheitsforschung öffnen Universitätskliniken in 28 Städten ihre Labore. Sie informieren unter dem Motto "Die Welt im Gehirn" über aktuelle Forschungsergebnisse aus den Neurowissenschaften. Dabei stehen Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson, Depression und Demenzen im Mittelpunkt. Bundesweit rechnen die Veranstalter mit über 20.000 Besuchern.

Schavan unterstrich die Bedeutung der Forschung für ein würdiges Alter. Experten bezifferten die Zahl der Demenzkranken in Deutschland über 65 Jahre mit über einer Million und steigender Tendenz. "Aus ethischen und gesellschaftlichen Gründen werden wir die Forschung im Bereich der neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen verstärken." Derzeit investiere das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) jährlich rund 1,2 Milliarden Euro in die Lebens- und Gesundheitsforschung. Schavan kündigte an, diese Mittel in den kommenden Jahren noch einmal zu erhöhen.
Weitere Informationen im Internet: www.tag-der-gesundheitsforschung.de
Weitere Informationen: http://www.bmbf.de/press/1738.php
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