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Forschung für nachhaltige Entwicklung: Chancen nutzen für NRW

20.02.2006 - (idw) Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH im Wissenschaftszentrum NRW

NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg besucht das Wuppertal Institut Gute Anknüpfungspunkte für eine konstruktive Zusammenarbeit bei der nachhaltigen Entwicklung Nordrhein-Westfalens sah NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg bei seinem ersten Besuch am Wuppertal Institut. Im Gespräch mit dem Präsidenten Prof. Dr. Peter Hennicke und Vertretern aller Forschungsgruppen informierte sich der Minister über den Stand der Forschungsarbeit und Projekte des Instituts auf Landesebene.

Uhlenberg zeigte sich beeindruckt von den zahlreichen Projekten und Forschungsaktivitäten des Instituts, die Nordrhein-Westfalen zugute kommen. "Wachstumsaufgaben und ökologische Ziele können miteinander erreicht werden. Ich sehe hier neue Innovationsmöglichkeiten", betonte der Minister. "Wir haben in NRW viele Chancen für wirtschaftlichen Aufschwung und neue Arbeit in Verbindung mit dem Schutz der Umwelt. Diese Chancen will ich nutzen - bei Innovationen in der Umweltwirtschaft, bei alternativen Energien und beim Ausbau der Ressourceneffizienz in den Betrieben Nordrhein-Westfalens. Dabei kann das Wuppertal Institut ein wichtiger wissenschaftlicher Partner sein."

Über die ersten Projekte und Aktivitäten des "UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production" (CSCP) berichtete der Leiter des CSCP, Michael Kuhndt. Das Umweltministerium NRW hatte die Gründung in Wuppertal durch eine Kofinanzierung mit ermöglicht.

Gegenstand des Austausches war darüber hinaus die wirtschaftliche Situation des Wuppertal Instituts. Prof. Hennicke hob hervor, dass die Forschungsleistungen des Instituts im In- wie im Ausland zunehmend nachgefragt werden und die Drittmittelforschung sich sehr zufriedenstellend entwickle. "Mit der Kürzung der Landeszuwendung für 2006 ist jedoch eine Belastungsgrenze erreicht", so Hennicke, "die nicht weiter überschritten werden kann ohne die Arbeitsfähigkeit des Instituts fundamental zu gefährden." Minister Uhlenberg sagte dem Institut zu, sich für seine dauerhafte Sicherung als unabhängiges Forschungsinstitut einzusetzen.

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