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Sozialarbeiter und -pädagogen erhalten ihre Diplomzeugnisse an der FH Osnabrück

22.02.2006 - (idw) Fachhochschule Osnabrück

"Respektieren Sie das Leben als Ganzes - mit seinen (unheimlich) schönen und (ganz schön) unheimlichen Seiten". Diese Empfehlung - frei nach Janosch - gab Prof. Dr. Jochen Windheuser den 30 frisch gebackenen Diplom-Sozialarbeitern und -Sozialpädagogen bei ihrer Verabschiedung mit auf den Weg. Bevor sich die Pforten der ehemaligen Katholischen Fachhochschule Norddeutschland (KFHN) am Standort Osnabrück Ende Februar endgültig schließen, wurden dort jetzt zum letzten Mal die Diplomzeugnisse überreicht.

Trotzdem herrschte bei der Absolventenfeier keine Trauerstimmung: Die Studiengänge und das Personal wurden in die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Fachhochschule Osnabrück integriert. Gemeinsam mit ihren neuen Kollegen von der ehemaligen KFHN entwickelten die Lehrenden der Fakultät moderne Bachelor-Angebote. Somit bleibt die Möglichkeit bestehen, in Osnabrück Soziale Arbeit und Pflegemanagement zu studieren. Nähere Infos befinden sich im Internet unter http://www.wiso.fh-osnabrueck.de/studien-programme.html.

Prof. Dr. Windheuser, der Leiter der Studiengangs "Soziale Arbeit", freut sich über den reibungslosen Übergang der KFHN in die FH Osnabrück: "Natürlich gab es anfangs Bedenken, dass der Wechsel in einem Chaos enden könnte. Aber es hat alles sehr gut geklappt". Für ihn haben vor allem die perfekte Organisation und die positive Einstellung auf beiden Seiten maßgeblich zum Gelingen beigetragen. Besonders die integrative und motivierende Haltung der Fakultät habe dem Kollegium der ehemaligen KFHN geholfen, sich schnell in der neuen Umgebung zurechtzufinden.

Auch aus Sicht der Fachhochschule ist die Übernahme problemlos verlaufen. Marlene Schwegmann betreut kommissarisch die Geschäftsstelle "Soziale Arbeit" an der FH Osnabrück: "Besonders das Angebot einer Geschäftsstelle - an unserer Fakultät schon lange eine Selbstverständlichkeit - haben die neuen Studierenden positiv aufgenommen". Bei allen organisatorischen Fragen erhalten sie hier Hilfe. So haben die Professoren mehr Zeit für ihre wichtigsten Aufgaben - Lehre und Forschung.

Dass die Studierenden von der Umstellung profitieren, bestätigt auch Kerstin Kreiling, die im letzten Wintersemester ihr Studium der Sozialen Arbeit an der FH Osnabrück begonnen hat: "Das Studienangebot an der Fachhochschule ist sehr vielfältig, und die Gruppen sind trotzdem klein". Außerdem freut sie sich, dass sie auch Veranstaltungen außerhalb ihres Studienplans besuchen kann, zum Beispiel die Sprachkurse. Auch das weite Angebot an ausländischen Partnerhochschulen kommt ihr sehr entgegen.

Selbst von den diesjährigen Absolventen, die die Auswirkungen der Integration kaum zu spüren bekamen, wird die Eingliederung der KFHN in die FH Osnabrück als positiv empfunden. Uta Haskamp findet vor allem das neue Masterangebot gut, das es vorher an der KFHN nicht gegeben hat. Janina Wiße, die im letzten Semester ihre Diplomarbeit geschrieben hat, hat sich trotzdem gut über den Integrationsprozess informiert gefühlt. Zwar mag sie auch den alten Standort, aber trotzdem gefällt ihr das moderne Caprivigelände der FH Osnabrück: "Da kommt ein richtiges Campusgefühl auf".

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