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Jenaer Jura-Studenten qualifizieren sich für internationales Moot Court-Finale

27.02.2006 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Team der Universität Jena erreicht zweiten Rang beim nationalen Ausscheid Jena (27.02.06) Zum fünften Mal hintereinander konnte sich jetzt ein Studententeam der Universität Jena für das internationale Finale des "Philip C. Jessup Moot Court" qualifizieren. Die Jenaer Jura-Studierenden Annelie Gallon, Laura M. Zentner und Jana A. Haertling erreichten gemeinsam mit ihrem studentischen Trainer Ingmar Schultze den zweiten Platz beim nationalen Vorausscheid, der in diesem Jahr vom 22.-25. Februar in Tübingen stattgefunden hat.

Bei diesem englischsprachigen Völkerrechtswettbewerb, bei dem ein fiktiver Rechtsstreit ausgetragen wird, gewann Laura M. Zentner außerdem den Preis für das beste mündliche Plädoyer.

Beim "Jessup" handelt es sich um den größten und ältesten internationalen Moot Court auf dem Gebiet des Völkerrechts. Es geht um eine simulierte Gerichtsverhandlung in englischer Sprache vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Moot Courts sind für die Studierenden ein gutes Training für die spätere praktische Arbeit, z. B. am Gericht. Während der Vorbereitungen und bei den Verhandlungen erhalten sie außerdem die Gelegenheit, mit ausgewiesenen Völkerrechtsexperten ins Gespräch zu kommen.

In diesem Jahr haben 13 Mannschaften am deutschen Wettbewerb teilgenommen. Nach den vier Vorrunden lag das Jenaer Team mit allen vier gewonnenen Runden und der höchsten Punktzahl auf dem ersten Rang. In den Halbfinals bezwangen die drei Studentinnen das Team aus Frankfurt/Oder, Heidelberg schlug Tübingen. Im Finale unterlagen die Jenaerinnen den Heidelbergern dann knapp.

Da zwei deutsche Mannschaften zum internationalen Finale zugelassen sind, darf das Jenaer Team auch 2006 nach Washington D.C. fahren. Der internationale Wettbewerb findet dort vom 26. März bis 1. April statt. Die Friedrich-Schiller-Universität hat sich durch dieses erneut hervorragende Abschneiden somit zum fünften Mal hintereinander für den internationalen Wettbewerb qualifiziert. "Keine andere Universität in Deutschland kann eine solche Statistik bei diesem prestigeträchtigen Wettbewerb vorweisen", freut sich Prof. Dr. Sharon Byrd. Die US-Amerikanerin, die an der Universität Jena das "Law and Language"-Programm betreut, coacht die Jenaer Mannschaften regelmäßig. Außerdem wurde das Silber-Team von den Jenaer Professoren Martina Haedrich, Matthias Ruffert und Christoph Ohler sowie dem emeritierten Professor Karl Meessen und von vielen der Sieger-Studierenden früherer Jahre unterstützt.
Weitere Informationen: http://www.ilsa.org/jessup/index.shtml http://www.jessupmootcourt.de
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