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Jenseits des Wortes

01.03.2006 - (idw) Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

Benefizkonzert zugunsten des Institutes für Musiktherapie der Universität Witten/Herdecke auf Schloss Rheda am Sonntag, den 5.3.2006, auf Einladung von SD Erbprinz zu Bentheim-Tecklenburg Musik bewegt innerlich wie äußerlich, bringt Unsagbares zum Ausdruck. Musik wird verstanden, ohne dass es einer sprachlichen Aufarbeitung bedarf, sie ermöglicht zwischenmenschliche Beziehung jenseits des Wortes.
Das Institut für Musiktherapie der Privaten Universität Witten/Herdecke leistet seit nunmehr 20 Jahren in Deutschland Pionierarbeit bei der Mobilisierung dieser Kräfte der Musik zu therapeutischen Zwecken. Das Institut hat sich seit seiner Gründung 1985 zu einer Einrichtung entwickelt, von der immer wieder international beachtete Impulse in Praxis, Forschung und Lehre ausgehen. Es ermöglicht durch seine Arbeit einen besonderen Zugang zu Menschen, die sich in außergewöhnlichen Lebenssituationen befinden: Der musikalisch-therapeutische Dialog in der Musiktherapie hilft Grenzen zu überwinden, die durch Krankheit oder Behinderung entstanden sind und neue Lebensmöglichkeiten (wieder) zu entdecken.

Auf Einladung SD Erbprinz zu Bentheim-Tecklenburg findet am 5.3.2006 auf Schloss Rheda ein Benefizkonzert zugunsten der Wittener Musiktherapie statt. Der Erbprinz zählt zu den Bewunderern der Wittener Musiktherapie: "Ich finde es großartig, dass die Wittener Musiktherapie die therapeutischen Kräfte gezielt nutzt, um Menschen zu helfen, wieder besser am Leben teilzunehmen. Das verdient Unterstützung", erklärte er.

Zu den etwa 180 Persönlichkeiten, die am 5. März auf Schloss Rheda zu Gast sein werden, zählt auch Dr. h.c. August Oetker, der eine der Eröffnungsreden halten wird und Prof. Dr. Wolfgang Glatthaar, Präsident der Privaten Universität Witten/Herdecke.

Für das Konzert mit Werken von Schubert, Beethoven und Schumann konnte ein außergewöhnlicher Pianist gewonnen werden: Peter Józsa (Jg. 1975) begann im Alter von neun Jahren Klavier zu spielen. Ein Jahr später wurde er als Sondertalent in die Klavierfakultät der Budapester Franz Liszt Musikakademie aufgenommen. Der Schüler der Meisterklasse von Prof. Boris Bloch und Meisterkursen von András Schiff, György Kurtág, Leon Fleisher und Dmitri Bashkirov war Preisträger vieler Klavierwettbewerbe, so z.B. der Internationalen Sommerakademie des Mozarteums in Salzburg (2002). Im August 2004 war er Gast beim Klavier-Festival Ruhr.

Kontakt: Dr. Peter Hoffmann, Tel.: 02302/926-778, Mail: peterh@uni-wh.de,
Fürstlich zu Bentheim-Tecklenburgische Kanzlei, Tel: 05242/94710
Weitere Informationen: http://notesweb.uni-wh.de/wg/medi/wgmedi.nsf/name/musiktherapie_institut-DE
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