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Hochschule 2012 - Universitäten begrüßen Zusagen des Ministerpräsidenten

01.03.2006 - (idw) Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg

Die baden-württembergischen Universitäten begrüßen einmütig die Zusage der Landesregierung, die Mittel für die Hochschulen um mindestens 15 Prozent zu steigern. Diese Zusage machte Ministerpräsident Oettinger anlässlich des Kongresses "Hochschule 2012" am 23. Februar 2006. Mit den zusätzlichen Geldern sollen die notwendigen Studienplätze für den in den nächsten Jahren erwarteten Anstieg der Studierendenzahlen um etwa 30 % finanziert werden, der mit dem doppelten Abiturjahrgang im Jahr 2012 seinen Höhepunkt findet. Die Etatzuwächse sollen in einem noch 2006 abzuschließenden Hochschulpakt ("Solidarpakt 2") mit achtjähriger Laufzeit festgeschrieben werden.

"Baden-Württemberg ist als Forschungsstandort führend in Deutschland", sagte der LRK-Vorsitzende, der Tübinger Rektor Eberhard Schaich. Der Erfolg aller Landesuniversitäten bei der Exzellenzinitiative sei ein deutlicher Beleg ihrer Leistungskraft.

"Leider wird in der Öffentlichkeit immer nur die Förderlinie der Exzellenzuniversitäten wahrgenommen, in der Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe und Tübingen in die nächste Runde gekommen sind. Dass es ausnahmslos allen, auch den kleineren baden-württembergischen Universitäten gelungen ist, bei den Exzellenzclustern oder Graduiertenschulen erfolgreich zu sein, bleibt oft unerwähnt", so Eberhard Schaich weiter. Dabei sei dies in keinem anderen Bundesland gelungen.

Das hohe Niveau der Wissenschaft in Baden-Württemberg müsse unbedingt in Zukunft gehalten werden, um das Land weiter voranzubringen. Keinesfalls dürfe daher die Forschung zugunsten des Ausbildungsbetriebs bei steigenden Studierendenzahlen zurückgefahren werden.

"Der Finanzierungszuwachs muss daher auch die Forschung einbeziehen, um die Innovationskraft der Wissenschaft zu erhalten und zu verbessern", umfasste Eberhard Schaich die Position der Landesrektoren.

"Wenn die für die Exzellenzinitiative zugesagten Landesmittel zusätzlich zum Wissenschaftsetat bereitgestellt werden, ein neuer Hochschulpakt mit achtjähriger Laufzeit und einer fünfzehnprozentigen Etatsteigerung geschlossen wird und zudem die Sanierung der Hochschulgebäude zügig vorankommt, haben die baden-württembergischen Universitäten allen Grund, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken", sagte Eberhard Schaich.

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