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Der Konflikt um das iranische Atomprogramm. Planspiel der Freien Universität Berlin und des Auswärtigen Amtes

09.03.2006 - (idw) Freie Universität Berlin

Das bisherige Festhalten des Iran an der Anreicherung von Uran auf dem eigenen Staatsgebiet hat weltweit Besorgnis ausgelöst, da Zweifel daran bestehen, dass der Iran damit ausschließlich zivile Zwecke verfolgt. Andererseits gesteht Artikel IV des Atomwaffensperrvertrages den Staaten ausdrücklich die friedliche Nutzung der Kernenergie sowie die Forschung in diesem Bereich zu. Welche Maßnahmen sollte die internationale Gemeinschaft im Hinblick auf das iranische Atomprogramm ergreifen? Diese Fragen sollen Studierende zusammen mit jungen Diplomaten aus Mittel- und Osteuropa auf einer Konferenz diskutieren, die die Freie Universität Berlin am 4. und 5. Mai in Kooperation mit dem Auswärigen Amt organisiert. Die Teilnehmer an der Konferenzsimulation erhalten die Möglichkeit, Strategien für das weitere Vorgehen der internationalen Gemeinschaft darzulegen sowie gemeinsam mit anderen Staatenvertretern kreative und konstruktive Lösungen zu erarbeiten. Die Bewerbung steht Studierenden aller Berliner Hochschulen offen. Zur Vorbereitung werden Hintergrundinformationen zum Thema sowie Hinweise zur Verhandlungsführung gestellt. Mitte April findet ein obligatorisches Vorbereitungstreffen zum Kennenlernen aller Verhandlungspartner sowie zur Einführung in die Thematik und die Geschäftsordnung statt. Alle Teilnehmer werden im Vorfeld der Konferenz in ihren Delegationen Positionspapiere und Strategie-Entwürfe erstellen.

Der Erwerb eines Scheines (Schlüsselqualifikation) ist möglich.

Studierende können sich für die Vertretung in folgenden Delegationen bewerben: Ägypten, China, Deutschland, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Indien, Israel, Japan, Österreich, Pakistan, Slowakei, Spanien, USA. Die teilnehmenden Diplomaten vertreten ihre Herkunftsländer.

Kostenbeitrag: Euro 15,00 (umfasst Materialien zur Vorbereitung, Konferenzdokumente, Verpflegung während der Konferenz)

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. März 2006.

Schriftliche Bewerbungen (auch per E-Mail) sind zu richten an:
Xenia Jakob, Freie Universität Berlin, Model United Nations/Model European Union, Boltzmannstaße 3, 14195 Berlin, E-Mail: xenia.jakob@rewiss.fu-berlin.de

Die Bewerbung sollte enthalten:
- Persönliche Angaben (Name, Adresse, Telefon, E-Mail)
- Lebenslauf und Foto
- Studienfach und Semesterzahl
- Angabe von 3 Delegationspräferenzen
- Kurze Darstellung der Motivation

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:
Xenia Jakob und Irene Weinz, Model United Nations/Model European Union an der Freien Universität Berlin, Tel.: 030 / 838-53013

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