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Neuer Master-Studiengang für Nonprofit-Manager

21.03.2006 - (idw) Fachhochschule Osnabrück

Die Fachhochschule Osnabrück bildet ab dem Wintersemester 2006 Manager für Nonprofit-Organisationen aus. Das Bewerbungsverfahren für den Studiengang "Management in Nonprofit-Organisationen" hat jetzt begonnen. Führungskräfte von Stiftungen, Vereinen oder sozialen Einrichtungen brauchen spezifische Management-Kenntnisse, um gemeinnützige Ziele ihrer Organisation zu erfüllen. Die dafür notwendigen Qualifikationen vermittelt die Fachhochschule Osnabrück in ihrem neuen Masterstudiengang "Management in Nonprofit-Organisationen", der zum Wintersemester 2006/07 startet.

Nonprofit-Organisationen gewinnen stark an Bedeutung, ihre Zahl wächst rasant. Damit nimmt aber auch der Wettbewerb zwischen ihnen zu. Dabei geht es um Spenden, ehrenamtliche Mitglieder oder öffentliches Ansehen. "Um in diesem Konkurrenzkampf zu bestehen, braucht es Führungskräfte eines neuen Typs", sagt Prof. Dr. Stefanie Hohn, verantwortlich für den neuen Masterstudiengang. "Es werden Profis mit gesellschaftspolitischem Gespür gesucht, die sowohl über fundiertes Management-Know-how verfügen als auch die politisch-rechtlichen Besonderheiten des Nonprofit-Sektors kennen", so Prof. Hohn weiter.

Diesem Anforderungsprofil entspricht die interdisziplinäre Anlage des Studienprogramms. Es verknüpft in praxisorientierten Modulen die Bereiche der öffentlichen Betriebswirtschaftslehre mit den Rechts- und Sozialwissenschaften und vermittelt darüber hinaus soziale und kommunikative Schlüsselkompetenzen.

Das Studium schließt nach vier Semestern mit dem international anerkannten akademischen Grad "Master of Arts" ab, der die Zugangsberechtigung für den höheren Dienst sowie die Möglichkeit einer anschließenden Promotion beinhaltet.

Angesichts der strukturellen Finanzkrise der öffentlichen Haushalte und des bevorstehenden Generationenwechsels in vielen Organisationen wird der Nonprofit-Sektor weiter an Bedeutung gewinnen. "Den Absolventinnen und Absolventen steht ein breites Berufsfeld offen", betont Prof. Hohn.
Sie können beispielsweise Führungsaufgaben in gemeinnützigen Vereinen aus dem Sport-, Kultur- oder Bildungsbereich übernehmen oder bei humanitären oder sozialen Organisationen. Auch Umwelt- und Naturschutzverbände, Stiftungen und kirchennahe Vereinigungen suchen professionellen Führungsnachweis.

Die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, insbesondere mit ihren Studienbereichen Öffentliches Management und Soziale Arbeit, hat in den letzten Jahren ein breit gefächertes Praxisnetzwerk aus der Region sowie einen hochkarätigen Kreis von Professoren und Dozenten aufgebaut. Diese garantieren die Praxisorientierung des neuen Masterstudiengangs.

Die Analyse der institutionellen Besonderheiten von Nonprofit-Organisationen aus dem sozialen, kulturellen, politischen, kirchlichen oder Bildungsbereich bildet die Grundlage für die Vermittlung der betriebswirtschaftlichen Fächer wie Personal- und Organisationsmanagement, Finanzmanagement und Controlling sowie Marketing und Fundraising. Darüber hinaus werden die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen des dritten Sektors analysiert und im Rahmen von Praxisprojekten behandelt.

Interessenten können sich ab sofort an der Fachhochschule Osnabrück informieren und dort Bewerbungen einreichen. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2006. Zulassungsvoraussetzung ist ein einschlägiges abgeschlossenes Hochschulstudium.

Nähere Informationen sind erhältlich unter Tel.: 0541/ 969-3054, E-Mail: m.gerdes@fh-osnabrueck.de oder im Internet: http://www.wiso.fh-osnabrueck.de/npo-ma.html.


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