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Stifterverband kürt Braunschweig zur "Stadt der Wissenschaft 2007"

28.03.2006 - (idw) Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Braunschweig wird die "Stadt der Wissenschaft 2007". Nach Bremen_Bremer
haven (2005) und Dresden (2006) hat der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft damit den begehrten Titel zum dritten Mal verliehen. Braunschweig setzte sich im Finale des Wettbewerbs gegen Aachen und Freiburg i.Br. durch. Am Montag hatten in Dresden die drei Finalisten unter Führung der Oberbürgermeister ihre Konzepte vor der vom Stifterverband eingesetzten Jury ausführlich präsentiert. Insgesamt hatten sich zehn Städte an dem Wettbewerb beteiligt, drei waren im Januar 2006 von der Jury für die Endausscheidung in Dresden nominiert worden. Bei der heutigen Preisverleihung in der Gläsernen Manufaktur in Dresden überreichte der Präsident des Stifterverbandes, Arend Oetker, die Siegerurkunde an den Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Gert Hoffmann. Mit der Auszeichnung ist eine Förderung in Höhe von bis zu 250.000 Euro verbunden.

Die Stadt Braunschweig hatte sich mit dem Motto "Ideenküche Braunschweig" beworben. Die Jury hob in Ihrer Begründung positiv hervor, dass sich die Braunschweiger Bewerbung durch Originalität und Verständlichkeit auszeichne. Beeindruckend seien auch die hohe Zahl der Kooperationspartner und die Vielfalt der Veranstaltungsformate. Die Jury zeigte sich beeindruckt, dass Braunschweigs Bewerbung bereits jetzt auf breiteste Unterstützung von Unternehmen und Sponsoren zählen kann.

Der Vorsitzende der Jury, Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes, sagte: "Man konnte der Braunschweiger Bewerbung anmerken, dass die ganze Region im Aufbruch ist und sich mit der Bewerbung identifiziert." Es sei deutlich geworden, dass die Initiatoren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Stadt "für ihre Sache brennen", so Schlüter weiter. Braunschweigs Konzept lebe von der Idee, mit originellen Formaten und an ungewöhnlichen Orten eine Brücke zu Bürgern zu schlagen, die der Wissenschaft eher fern stehen.

Insgesamt habe sich Braunschweig damit in der Endausscheidung leichte Vorteile gegenüber Aachen und Freiburg erarbeitet. Die Jury lobte aber ausdrücklich die sehr hochkarätigen Bewerbungen der beiden unterlegenen Städte. "Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen", so Schlüter, "in der Gesamtbewertung aller Auswahlkriterien lag Braunschweig am Ende knapp vorn".

Die Jury beurteilte die Bewerbungen nach folgenden zehn Kriterien:
1. Vielfalt der geplanten Aktivitäten
2. Zielgruppenorientierung
3. Originalität des Konzepts
4. Interdisziplinäre Aktivitäten
5. Kooperationen zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen
6. Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft
7. Kooperationen zwischen Wissenschaft und Kunst/Kultur
8. Realisierbarkeit
9. Nachhaltiger Aufbau des Netzwerkes
10. Interesse der Stadt

Der Stifterverband hatte den Wettbewerb "Stadt der Wissenschaft" für das Jahr 2007 zum dritten Mal ausgelobt. Insgesamt hatten sich zehn Städte an dem Wettbewerb beteiligt: Neben den Nominierten waren es Cottbus, Erlangen, Frankfurt/M., Garbsen, Gießen, Ingolstadt und Metropole Ruhr, die aber von der Jury in der ersten Sitzung nicht für die Endrunde nominiert worden waren. Mit seinem Wettbewerb möchte der Stifterverband dazu beitragen, dass die Städte sich ihres Potenzials bewusst werden, sich für die Schaffung von Netzwerken, insbesondere zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und zwischen Wissenschaft und Kultur, aktiv einsetzen und durch die Öffnung der Wissenschaft für die Bürger der Stadt einen Identifikationswert schaffen.

Der Jury in Dresden gehörten an:

Vorsitz:
Schlüter, Dr. Andreas
Generalsekretär Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Essen

Fänger, Dr. Helge
Vorstandsvorsitzender, Serumwerk Bernburg AG, Bernburg

Fischer-Lichte, Professor Dr. Erika
Institut für Theaterwissenschaften, Berlin

Geiger, Professor Dr. Andreas
Rektor der Hochschule Magdeburg-Stendal,
Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz, Bonn

Kienbaum, Dipl.-Kfm. Jochen
Vorsitzender der Geschäftsführung
Kienbaum Consultants International GmbH, Gummersbach

Kreuzburg, Dr. Joachim
Vorstandsvorsitzender, Sartorius AG, Göttingen

Lattmann, Jens

Beigeordneter, Deutscher Städtetag, Berlin

Menacher, Dr. Peter
Oberbürgermeister a.D., Augsburg

Schneider, Inka
Journalistin und Moderatorin, Norddeutscher Rundfunk, Hamburg

Sentker, Andreas
Ressortleiter DIE ZEIT, Redaktion Wissen, Hamburg

Pressekontakt:
Michael Sonnabend
Pressesprecher Stifterverband
Telefon: 0201/8401-181
Mobil: 0173/9710818
E-Mail: michael.sonnabend@stifterverband.de
Weitere Informationen: http://www.stadt-der-wissenschaft.de
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