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British-German Frontiers of Science Symposium vom 30.3.-2.4.2006 in Großbritannien

29.03.2006 - (idw) Die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforsc

Mit Spannung sehen 35 britische und 35 deutsche Nachwuchswissenschaftler dem British-German Frontiers of Science Symposium entgegen, das vom 30. März bis 2. April 2006 im Robinson Centre in Wyboston in der Nähe von Cambridge stattfinden wird. Bei diesem Treffen sind Chemiker, Biologen, Mathematiker, Astrophysiker, Geowissenschaftler und Neurowissenschaftler gefordert, in einen Dialog über richtungweisende Themen ihrer Disziplinen zu treten und neue Wege und Forschungsmöglichkeiten an den Schnittstellen zwischen den einzelnen Fachbereichen auszuloten. Auf der Agenda der Konferenz werden nicht nur aktuelle Fragen zum Einfluss des Menschen auf das Ökosystem des Ozeans und zum Klimawandel stehen, sondern auch die Bedeutung von Spurenelementen bei verschiedenen Krankheitsbildern sowie neueste Erkenntnisse der Quantenphysik. Ein weiteres wichtiges Thema sind die biologischen Grundlagen von Mitleid, fairem Verhalten und sozialem Wissen. In diesem noch jungen Forschungsgebiet wie in zahlreichen anderen Fächern spielen bildgebende Verfahren eine immer größere Rolle, über die ebenfalls diskutiert wird. Darüber hinaus werden die Astrophysiker ihre neuesten Erkenntnisse zum Phänomen der supermassiven Schwarzen Löcher vorstellen, während Biologen sich der Bedeutung des Grundrauschens in biologischen Systemen und der Frage der Koevolution von Genen und Kulturen zuwenden.

Das Symposium wird in Kooperation der Royal Society, der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina sowie der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgerichtet und auf deutscher Seite durch die Schering-Stiftung finanziell gefördert. Diese vorerst einmalig stattfindende britisch-deutsche Tagung reiht sich in eine Symposienreihe ein, welche die Humboldt-Stiftung seit ein paar Jahren in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern aus den USA und Japan durchgeführt. Bei diesen Konferenzen nutzen Nachwuchswissenschaftler die ansonsten seltene Gelegenheit, gemeinsame Forschungsfragen fachübergreifend zu diskutieren und sich über ihre verschiedenen Forschungsmethoden mit Kollegen des Partnerlandes auszutauschen. Mittlerweile hat sich dieses Forum des interdisziplinären Austausches als besonders fruchtbar für neue internationale Kontakte unter den beteiligten jungen Wissenschaftlern erwiesen.

Weitere Informationen und Programm:
www.humboldt-foundation.de/en/netzwerk/frontiers/brigfos

Weitere Auskünfte:
Dr. Elisabeth Hamacher, Geschäftsstelle der Jungen Akademie, Tel. +49 30 20370-655, E-Mail: hamacher@diejungeakademie.de
Weitere Informationen: http://www.humboldt-foundation.de/en/netzwerk/frontiers/brigfos
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