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Dr. Karl-Friedrich Ziegahn neuer Präsident der Gesellschaft für Umweltsimulation

04.04.2006 - (idw) Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT

Führungswechsel in der Umweltsimulation /
Prof. Dr. Hiltmar Schubert nach fast 30-jähriger Präsidentschaft zum Ehrenpräsidenten ernannt / Umweltsimulation fördert nachhaltige Produktentwicklung Pfinztal. Nach fast 30-jähriger Präsidentschaft gab Prof. Dr. Hiltmar Schubert, ehemaliger Leiter des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT den Stab weiter. Der 78-jährige renommierte Wissenschaftler stand seit 1978 an der Spitze der deutschen "Gesellschaft für Umweltsimulation", die ihren Sitz in Pfinztal im Fraunhofer ICT hat. Mit ihm traten die jahrelangen Präsidiumskollegen Prof. Dr. Klaus Grefen, Düsseldorf, und der noch länger (seit 1972) amtierende Geschäftsführer Dr.-Ing. Diether Schmitt, Walzbachtal, aus Altersgründen von ihren Ämtern zurück.

Als Nachfolger wählten die Mitglieder der wissenschaftlich-technischen Fachgesellschaft den Weingartener Physiker Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, 53, zum neuen Präsidenten. Der Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts arbeitet seit 25 Jahren in der Gesellschaft mit und gehörte seit mehreren Jahren bereits dem Präsidium an. Zusammen mit Ziegahn wurden Dr. Thomas Reichert, Fraunhofer ICT, Dr. Christian Klee, Diehl und Gunther Fauth, DaimlerChrysler in das vierköpfige Präsidium gewählt.

Die Gesellschaft für Umweltsimulation fördert gemeinnützig die Forschung und Entwicklung sowie den Erfahrungsaustausch in dieser Fachdisziplin, die sich vor allem mit den wechselseitigen Wirkungen von technischen Produkten und ihrer Umwelt befaßt. "Wir bringen die Produkte in Einklang mit ihrer Umgebung" beschreibt Ziegahn die Aufgabe der Umweltsimulation. Im Vordergrund stehen dabei die Einflüsse der Umwelt auf Werkstoffe und Gerätschaften, die ihre Funktionsfähigkeit und Lebensdauer beeinflussen. Insbesondere die deutschen Firmen und Institute genießen hier international eine hohe fachliche Kompetenz. Mit den experimentellen und rechnerischen Methoden der Umweltsimulation wird bereits in der Entwicklungsphase eines Produkts die Qualität und Zuverlässigkeit sichergestellt. Damit lassen sich lange Lebens- und Nutzungsdauern erzielen und somit die nachhaltige Produktentwicklung fördern.

Auf dem jüngsten Fachkongreß der GUS trafen sich in Pfinztal rund 200 Experten aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland zur Diskussion von neuen Forschungsergebnissen, unter anderem über neue Methoden zur Messung von Feinstaub in der Umwelt, zur zeitgerafften Bewitterung, zur Messung von mechanischen Einwirkungen oder zu Tests unter Schwerelosigkeit. Interessenten finden mehr über neue Veranstaltungen und die Arbeit der Gesellschaft im Internet unter www.gus-ev.de oder direkt bei der Geschäftsstelle im Fraunhofer ICT.

Pressekontakt:

Gesellschaft für Umweltsimulation e.V.
Sonja Holatka
c/o Fraunhofer ICT
76327 Pfinztal
ht@ict.fraunhofer.de
0721-4640-391
Weitere Informationen: http://www.gus-ev.de
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