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KuratoriumDeutsche Altershilfe: Intelligenter Personaleinsatz schafft bessere Pflegequalität!

04.04.2006 - (idw) Kuratorium Deutsche Altershilfe - Wilhelmine Lübke Stiftung e. V.

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe plädiert in der aktuellen Ausgabe seines Fachmagazins PRO ALTER 1/2006 für eine weitgehende Entlastung der beruflich Pflegenden von "pflegefremden Tätigkeiten". Intelligenter Personaleinsatz schafft bessere Pflegequalität!

Köln (KDA) - 04.04.2005 - Für eine weitgehende Entlastung der beruflich Pflegenden von "pflegefremden Tätigkeiten" plädiert das Kuratorium Deutsche Altershilfe in der aktuellen Ausgabe seines Fachmagazins PRO ALTER 1/2006. "In vielen stationären Einrichtungen müssen vom Pflegepersonal zum Teil immer noch Aufgaben ausgeführt werden, die nicht zum "Kernbereich" der Pflege gehören oder nicht zwingend von Pflegefachkräften erbracht werden müssen", bestätigt darin der KDA-Referent für Pflegeorganisation Henry Kieschnick. Zum "typischen" Problem der Arbeitsverdichtung zu bestimmten Tageszeiten stellt er in PRO ALTER Erkenntnisse und Lösungen aus einem Altenheim in Idar-Oberstein vor, die dem Personal dieser Einrichtung mehr Zeit für die direkte Pflege am Menschen gebracht hat. Grundlegend verbessert wurde die Situation allein dadurch, dass der Einsatz des Personals leicht umgestellt wurde. "Dabei arbeiten nun die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr in Teilzeit in so genannten Zwischendiensten und werden stärker nach ihrer Qualifikation bei bestimmten Tätigkeiten eingesetzt", berichtet der Referent für Pflegeorganisation. "Dies hört sich zunächst zwar unspektakulär an, aber es hat im Ergebnis ohne großen Aufwand zu mehr Zufriedenheit bei den Bewohnerinnen und Bewohnern geführt. Diese fühlen sich nun beispielsweise zu den besonders arbeitsintensiven Zeiten am Morgen oder Mittag durch mehr Personal mit klareren Aufgabenzuweisungen besser betreut", so Kieschnick und betont, dass dabei vor allem "die Abgrenzung hauswirtschaftlicher Tätigkeiten von der Pflege große Zeitgewinne für das Personal bringt." Dies zeige ganz klar, dass eine intelligente Personaleinsatzplanung viel mehr Freiräume für die direkte Pflege schafft.
Die Entlastung von so genannten pflegefremden Tätigkeiten ist auch ein wichtiger Bestandteil des Berichts zum Projekt "Bürokratie in der Pflege - Inhalt und Aufwand indirekter Pflege in der stationären Altenhilfe", den das KDA nun mit finanzieller Förderung und Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren Frauen und Jugend vorgelegt hat. Mehr zum Thema lesen Sie in der Ausgabe 1/2006 von PRO ALTER.

Bei weiterem Interesse an diesem Themenkomplex wenden Sie sich bitte an den KDA-Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit, der Sie auch gerne bei der Vermittlung von Fachpersonen für Interviews unterstützt.

Kontakt:
Ines Jonas und Harald Raabe
Tel.: 02 21/93 18 47 - 0 oder E-Mail: publicrelations@kda.de

Auch in den kommenden Ausgaben von PRO ALTER wird das Magazin immer wieder "typische" Probleme in Altenheimen aufgreifen und dazu Lösungsansätze für die Praxis vorstellen!

Weitere Themen dieser PRO ALTER-Ausgabe (1/2006) sind:

* Suchterkrankungen im Alter erkennen und ansprechen!
* Tötungsdelikte thematisieren und vorbeugen!
* Ambulant betreute Wohngruppen planen und umsetzen!
* Humor - lachen und Konflikte bewältigen!

PRO ALTER ist zu beziehen beim Kuratorium Deutsche Altershilfe, An der Pauluskirche 3, 50679 Köln, Fax 0221/ 93 18 47-6, E-Mail: versand@kda.de. Das Einzelheft kostet 4,80 Euro (zuzüglich Versandkosten), das Jahresabonnement 16 Euro (einschließlich Versandkosten).

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