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Für sicheres Online-Banking: 130 Experten tagen an der RUB

20.04.2006 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Die erste Bochumer Tagung zum Thema "Phishing und Online-Banking" am 27. April 2006 stößt auf reges Interesse bei Wirtschaft, Wissenschaft und Behörden. Vertreten sind unter anderem Experten aus allen Banksektoren, aus Polizeidienststellen und Landeskriminalämtern bundesweit sowie aus IT- und Software-Firmen. Ziel der Tagung an der RUB ist, Lösungen für ein sicheres Online-Banking zu präsentieren und in die Praxis umzusetzen. Bochum, 20.04.2006
Nr. 136

Für sicheres Online-Banking
130 Experten tagen an der RUB
Phishing: Gefahren, Trends und Lösungen

Mit 40 bis 70 Teilnehmern hatten die Veranstalter gerechnet, angemeldet haben sich 130: Die erste Bochumer Tagung zum Thema "Phishing und Online-Banking" am 27. April 2006 stößt auf reges Interesse bei Wirtschaft, Wissenschaft und Behörden. Vertreten sind unter anderem Experten aus allen Banksektoren, aus Polizeidienststellen und Landeskriminalämtern bundesweit sowie aus IT- und Software-Firmen. Ziel der Tagung ist, Lösungen für ein sicheres Online-Banking zu präsentieren und in die Praxis umzusetzen. Veranstalter sind die Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet an der RUB (a-i3) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die Medien sind herzlich willkommen, um vorherige Anmeldung wird gebeten (Kontakt s. u.).

Programm im Internet

Die Tagung findet am 27.4. von 9 bis ca. 17.30 Uhr im Zentrum für IT-Sicherheit statt (Lise-Meitner-Allee 4, 44801 Bochum). Das ausführliche Programm steht im Internet unter http://www.a-i3.org

Die größten Risiken des Online-Banking

Auf der Tagung geht es um Gefahren und aktuelle Trends von "Phishing" und "Pharming", die nach wie vor die größten Risken des Online-Banking darstellen. Ob "iTAN", "Mon¤yP¤nny" oder "HBCI": Kaum entwickeln Anbieter von Online-Banking neue, vermeintlich sichere Verfahren, setzen sich Hacker daran, diese zu knacken und die Bankkunden aufs Glatteis zu führen. So wie beim "Phishing", dem Spionieren von PIN (persönliche Identifikationsnummer) und TAN (Transaktionsnummer) mit E-Mails, die Kunden auf eine gefälschte Webseite ihrer Bank locken und dort zur Eingabe der Nummern auffordern.

Experten diskutieren

Was tun, fragen sich Experten auf der Tagung in Bochum: Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen (z. B. Jura, Elektro- und Informationstechnik, Kryptographie) diskutieren die Problematik mit Sicherheitsexperten aus der Wirtschaft, vor allem Banken, mit Softwareentwicklern, spezialisierten Rechtsanwälten und Mitarbeitern von Aufsichts- und Strafverfolgungsbehörden. Auf dem Programm stehen unter anderem die Grundlagen und ausgewählte Praxisberichte von Phishing und Pharming sowie Fragen der Haftung und Strafbarkeit. Dabei werden auch konkrete Hackerangriffe vorgeführt und Gegenmaßnahmen erörtert. In einer abschließenden Podiumsdiskussion stellen verschiedene Entwickler ihre aktuellen Konzepte für ein sicheres Online-Banking vor.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Georg Borges, Juristische Fakultät der RUB, Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet (a-i3), Tel. 0234/32-26775, E-Mail: georg.borges@rub.de

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