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Das kosmische Glimmen - schwächer als gedacht24.04.2006 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.
Messungen des H.E.S.S.-Teleskops zeigen, dass das Hintergrundlicht die Gammastrahlung ferner Quasare kaum dämpft
Ein kosmisches Hintergrundleuchten erfüllt das gesamte Weltall. Es gilt als Überrest allen Lichts, das von sämtlichen Quellen wie Sternen oder Galaxien jemals ausgestrahlt wurde. Jetzt haben Astrophysiker herausgefunden, dass die Intensität dieses Glimmens wesentlich geringer ist als bisher vermutet. Als "Sonden" nutzten die Forscher zwei weit entfernte Quasare, deren Gammaspektren sie mit den H.E.S.S.-Teleskopen in Namibia aufzeichneten. Die Spektren erschienen dabei nur wenig gerötet - das Hintergrundlicht vermag die Strahlung der Quasare nicht sehr stark zu trüben. Die Beobachtung wirft neue Fragen zu Geburt und Entwicklung der Galaxien auf (Nature, 20 April 2006).
Weitere Informationen:
http://goto.mpg.de/mpg/pri/20060424/
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