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5. efi Fachkolloquium: Medizintechnik - menschlich gestaltet für Patient und Arzt

26.04.2006 - (idw) Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg

Am Mittwoch, 03. Mai, lädt der Fachbereich Elektrotechnik-Feinwerktechnik-Informationstechnik (efi) der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg die interessierte Öffentlichkeit zu seinem fünften Fachkolloquium und der Diplomarbeitsausstellung. Am Mittwoch, 03. Mai, lädt der Fachbereich Elektrotechnik-Feinwerktechnik-Informationstechnik (efi) der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg die interessierte Öffentlichkeit zu seinem fünften Fachkolloquium und der Diplomarbeitsausstellung. Von 15 bis 19 Uhr steht die Medizintechnik und der Mensch im Mittelpunkt der Vorträge und so heißt das diesjährige Thema "Medizintechnik - menschlich gestaltet für Patient und Arzt". Der Eintritt zu den interessanten Fachvorträgen ist frei.

Fünf Fachvorträge und die Diplomarbeitsausstellung
Das Fachkolloquium startet am Mittwoch, 03. Mai mit der Begrüßung der Teilnehmer durch efi-Dekan Prof. Dr. Ottmar Beierl im Staedtler Saal der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule (Walter-Schottky-Bau, Wassertorstraße 10, Erdgeschoss).
Im Anschluss daran finden die Fachvorträge und die Prämierung der Diplomarbeitsposter statt.
Programm:
15:00 Uhr Begrüßung Prof. Dr. Ottmar Beierl, Dekan FB efi
15:10 Uhr "Vorstellung der neuen Vertiefungsrichtung Medizintechnik des Diplomstudiengangs Elektrotechnik und Informationstechnik", Prof. Dr. Jürgen Wohlrab, FB efi
15:20 Uhr "Genesis - Plattform zum interaktiven Entwerfen von Spielen für Behinderte", Prof. Dr. Helmut Herold, FB efi und Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Bergmann, FB efi
15:45 Uhr "Diagnostische Bildgebung - Spannungsfeld zwischen Datenflut und Faszination", Dr. Alexander Cavallaro, Institut für Diagnostische Radiologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
16:10 Uhr "Intelligente Workflow-Konzepte in der Medizintechnik", Dr. Ulrich Jetzek, Siemens AG
16:35 Uhr Posterausstellung der Diplomarbeiten / Kaffeepause im Foyer
17:40 Uhr "Neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Computertomographie" Univ.-Prof. Dr. Willi Kalender, Ph.D., Institut für Medizinische Physik, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
18:20 Uhr Posterprämierung, Prof. Dr. Hans Poisel, FB efi
18:30 Uhr Gemeinsamer Ausklang bei Brezeln und Getränken mit der Möglichkeit zum Gespräch mit den Vortragenden und den Professoren des Fachbereichs (Foyer)

Ab 16.35 Uhr wird die Ausstellung der Diplomarbeitsposter eröffnet. Unter den Diplomarbeiten des letzten Studienjahres sind zwei herausragende Themen, die sich exemplarisch mit dem Thema Medizintechnik und Mensch auseinandersetzen.

Kenan Kocagoez, Thema: Schnelle MR-3D-Verzeichniskorrektur von Gradienten-Nichtlinearitäten durchgeführt bei Siemens AG, Medizinische Technik
Beschreibung: Kernspintomographen spielen in der modernen Medizin eine wichtige Rolle. Ohne Patienten mit Röntgenstrahlen zu belasten, liefern sie nicht nur hochauflösende diagnostische Bilder, sondern ermöglichen auch die Visualisierung molekularer und physiologischer Prozesse im Gewebe. Die Nichtlinearitäten der Gradientenspulen eines Kernspintomographen verursachen Bildverzerrungen, wodurch Bildstrukturen deformiert erscheinen. Herr Kocagoez hat in seiner Diplomarbeit Verfahren entwickelt, mit denen diese Bildverzerrungen schnell und mit hoher Genauigkeit korrigiert werden können.

Sven Steckmann, Thema: Verteilte Rekonstruktion in der Kegelstrahl-Computertomographie durchgeführt bei VAMP GmbH
Beschreibung: Selbst dem medizinischen Laien ist sie heute ein Begriff, die Computer-Tomographie (CT). Besonders wichtig sind kleine Strukturen, die den Forscher beschäftigen. Deswegen wurden die so genannten Mikro-CT Geräte entwickelt, die es möglich machen Details in der Größe eines Haares zu erkennen. In einem weiteren Schritt wird aus den erfassten Daten durch einen zeit- und rechenintensiven Prozess wieder das ursprüngliche Objekt hergestellt. Genau dieser Rekonstruktion widmete sich die Diplomarbeit von Sven Steckmann. Die Lösung des zeitlichen Problems liegt im Einsatz eines Netzwerks aus mehreren Rechnern, das gemeinschaftlich die Aufgabe untereinander teilt und löst. Es konnte gezeigt werden, dass sich die Aufgabe mit vier Rechnern auch in 15 Minuten lösen lässt. Damit ist es möglich geworden, den Gesamtdurchsatz und den Nutzen des Gerätes deutlich zu erhöhen. Die erfolgreiche Durchführung und die Ergebnisse sind ein gutes Beispiel für die gewinnbringende Zusammenarbeit von Hochschule und Wirtschaft für eine direkte und schnelle Umsetzung der Forschungsresultate.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenlos. Die interessierte Öffentlichkeit wie auch Journalisten sind am 03. Mai herzlich willkommen. Ausführliche Informationen zu den Vorträgen sind per Mail in der Presse und Hochschulkommunikation der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg erhältlich. Kontakt: presse@fh-nuernberg.de.

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Rückfragen von Medienvertretern bitte an Prof. Dr. Jürgen Wohlrab unter Tel.: 0911/58 80-12 06 oder per Mail an Juergen.Wohlrab@fh-nuernberg.de an die Presse und Hochschulkommunikation der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule. Sie erreichen uns telefonisch unter 09 11 / 58 80 41 00 oder via Mail an presse@fh-nuernberg.de

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