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Zwei Max-Planck-Wissenschaftler erhalten den Louis-Jeantet-Preis für Medizin 2003

15.01.2003 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Der Louis-Jeantet-Preis für Medizin 2003 geht an Wolfgang Baumeister (Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried), Riitta Hari (Technische Universität Helsinki) und Nikos K. Logothetis (Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik, Tübingen).

GENF, DEN 14. JANUAR 2003

LOUIS-JEANTET- PREIS FÜR MEDIZIN 2003
Der Louis-Jeantet-Preis für Medizin ehrt jedes Jahr Wissenschaftler, die sich durch höchste Qualität in biomedizinischer Forschung in Europa auszeichnen.


Die Preisträger 2003 sind Wolfgang Baumeister (Martinsried bei München), Riitta Hari (Helsinki) und Nikos K. Logothetis.(Tübingen).

Der LOUIS-JEANTET-Preis 2003 fördert weitere Projekte von hervorragender Qualität in den Labors der Preisträger. Wolfgang Baumeister ist berühmt für seine Arbeiten am Proteasom und die Weiterentwicklung der Elektronentomographie, die es ihm erlaubt hoch auflösende, dreidimensionale Bilder intakter Zellen und somit neue Einblicke in deren supramolekulare Strukturen zu gewinnen. Riitta Hari ist bahnbrechend auf dem Gebiet der genauen zeitlichen und räumlichen Messung von Aktivierungssequenzen im menschlichen Gehirn von gesunden als auch kranken Personen bei der Ausführung spezifischer Aufgaben. Dafür hat sie entscheidend zur Entwicklung der Magnetenzephalographie beigetragen, einer nicht-invasiven Technik, die winzige Veränderungen des mit der Hirnaktivität assoziierten Magnetfelds nachweist. Nikos K. Logothetis machte ganz ausserordentliche Fortschritte im Verständnis der Wahrnehmung visueller Bilder durch das Gehirn. Sein Ziel ist es abzuklären, wie verschiedene Regionen am Ursprung des bewussten Verhaltens liegen können. Er untersucht, welche neuronalen Aktivitäten erforderlich sind, um sich einem Objekt zu widmen, es zu erkennen, es im Gedächtnis zu behalten oder darauf einzuwirken.

Die Louis-Jeantet-Stiftung für Medizin überreicht den drei Preisträgern eine Gesamtsumme von 1.2 Millionen Euro für die Durchführung ihrer neuen Forschungsprojekte. Darüber hinaus erhält jeder Preisträger eine persönliche Zuwendung von 75'000 Euro.

Die Preisverleihung findet am Freitag, 11. April 2003 in Genf (Schweiz) statt.
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