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Die Urkunden Friedrichs II. 1198-1212

15.01.2003 - (idw) Bayerische Akademie der Wissenschaften

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften, die Monumenta Germaniae Historica und die Abteilung Geschichtliche Hilfswissenschaften des Historischen Seminars der Ludwig-Maximilians-Universität München laden ein zur Präsentation der Neuerscheinung

Die Urkunden Friedrichs II. 1198-1212
bearbeitet von W. Koch unter Mitwirkung v. K. Höflinger u. J. Spiegel u. unter Verwendung von Vorarbeiten v. C. Schroth-Köhler ( ), Hannover 2002 (MGH DD XIV/1)

am Freitag, den 17. Januar 2003, 15 Uhr c.t., im Historicum der Ludwig-Maximilians-Universität (Schellingstr. 12/Amalienstr. 52), Raum 201.

Den wissenschaftlichen Vortrag hält Prof. Dr. Theo Kölzer (Bonn): "Ein mühevoller Beginn: Friedrich II. 1198-1212".

Der Stauferkaiser Friedrich II. ( 1250) war eine der zentralen, schon zu seiner Zeit umstrittensten Herrscherpersönlichkeiten des europäischen Mittelalters, der insbesondere die Geschichte Deutschlands und Italiens in bewegter Zeit entscheidend bestimmte. Der nun vorliegende erste Band seiner Urkunden ist ein wesentlicher Beitrag zur Erforschung seines politischen Wirkens

Kommission für die Herausgabe der Urkunden Kaiser Friedrichs II. der Bayerischen Akademie der Wissenschaften:

Aufgabe des Vorhabens ist die Sammlung, Bearbeitung und Edition der Urkunden (Diplome und Mandate) Kaiser Friedrichs II. Es handelt sich um die umfangreichste Urkundenedition der Diplomata-Reihe, mit über 2400 Urkunden, die alle original und in Abschrift überlieferten Urkunden erfasst. Nicht mitgezählt sind dabei die Deperdita, d.h. Urkunden, von denen zwar bekannt ist, dass sie existiert haben, deren Wortlaut jedoch nicht mehr erhalten ist.

Das Vorhaben hat die doppelte Dimension der 1990 in Wien fertiggestellten Edition der Urkunden Kaiser Friedrich Barbarossas. Die Materialien sind verstreut in einem Raum zwischen Malta und Stockholm bzw. London und Moskau. Das Vorhaben liefert einen Beitrag zur Rechts- und Verfassungsgeschichte, insbesondere Deutschlands (im Sinne des alten Reiches), Italiens und Südfrankreichs, zur allgemeinen Geschichte sowie zur Geschichte der Kanzlei- und Behördenstruktur in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.


Die Bayerische Akademie der Wissenschaften wurde 1759 in München gegründet. Mit über 300 hauptamtlichen Mitarbeitern und einem Jahresetat von rund 35 Mio. Euro ist sie heute die größte der insgesamt sieben wissenschaftlichen Akademien in der Bundesrepublik. Ihr Schwerpunkt sind interdisziplinäre Grundlagenforschung und langfristig angelegte Forschungsprojekte im geisteswissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Bereich, wie die Erstellung von wissenschaftlichen Wörterbüchern, Werkverzeichnissen und kritischen Gesamtausgaben, die eine unverzichtbare Grundlage der wissenschaftlichen Forschung und Lehre darstellen. Die Bayerische Akademie der Wissenschaften unterhält internationale Kontakte und veranstaltet Symposien zu aktuellen Themen der Forschung, u.a. im Bereich der Ökologie und der Medizin. Die 39 an und bei der Akademie angesiedelten Kommissionen betreuen derzeit 124 Forschungsprojekte. Zusätzlich betreiben zwei dieser Kommissionen wissenschaftliche Einrichtungen: das in der Münchner Innenstadt gelegene Leibniz-Rechenzentrum und das in Garching angesiedelte Walther-Meißner-Institut für Tieftempe-raturforschung.

Rezensionsexemplare erhalten Sie über:

Monumenta Germaniae Historica
Ludwigstr. 16

80539 München

Telefon: 089-28638-2384
Telefax: 089-281419
E-Mail: sekretariat@mgh.de
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